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Nordenham: Kontrollen auf Bundesstraßen 212 und 437

Die Polizei Nordenham überprüfte vom 26. Oktober 2026 bis zum 01. November 2026 Fahrzeuge auf Alkohol, Drogen und Tuning. Ein Fahrer hatte 1,7 Promille.

Foto: Depositphotos

Delmenhorst (ost)

Im Zeitraum vom 26. Oktober 2026 bis zum 01. November 2026, wurden im Zuständigkeitsbereich der Polizei Nordenham Kontrollen mit dem Schwerpunkt “Bekämpfung der Unfallursachen Alkohol- und Drogenbeeinflussung” sowie ,,Autoposer/Tuning” durchgeführt.

Zum Ende der Kontrollwoche erfolgte in den Nachtstunden auf den 01. November 2026, eine Großkontrolle auf der Bundesstraße 437, im Bereich des Wesertunnels. Hierbei wurde die Polizei Nordenham von Kollegen der umliegenden Dienststellen, dem Zoll Brake und Wilhelmshaven sowie dem Technischen Hilfswerk Nordenham unterstützt.

In der Kontrollwoche wurden diverse Verwarn- und Bußgeldverfahren eingeleitet. Im Rahmen der Wesertunnelkontrolle wurde ein Fahrzeugführer eines Transporters kontrolliert. Er stand augenscheinlich stark unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln. Zuvor konnte er lediglich ein Foto seines ukrainischen Führerscheines vorweisen, bei dem der Verdacht einer Urkundenfälschung besteht.

Ein weiterer Fahrer missachtete zunächst die Anhaltesignale eines Beamten und durchbrach die Kontrollstelle. Er konnte kurze Zeit später angehalten und kontrolliert werden. Ein freiwillig durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,7 Promille. Die Weiterfahrt wurde untersagt. Dem Mann musste durch einen Arzt eine Blutprobe entnommen werden. Sein Führerschein wurde beschlagnahmt.

Bei einer weiteren Kontrolle wurden im Rahmen der Durchsuchung des Pkw, bei der ein Rauschgiftspürhund zum Einsatz kam, insgesamt 15 Gramm Crystal Meth aufgefunden und beschlagnahmt.

Vier Fahrzeugführer standen unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln. Die Weiterfahrt wurde untersagt. Es mussten jeweils Blutproben entnommen werden.

Insgesamt fünf Fahrzeuge wurden derart baulich verändert oder wiesen Mängel auf, die das Erloschen der Betriebserlaubnis zur Folge hatten.

Die Polizei Nordenham wird auch künftig wieder gleichgelagerte Kontrollaktionen durchführen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Niedersachsen für 2022/2023

In Niedersachsen stieg die Zahl der erfassten Drogendelikte von 35.970 im Jahr 2022 leicht auf 36.058 im Jahr 2023. Die Zahl der aufgeklärten Fälle sank im selben Zeitraum von 33.839 auf 33.800, die Zahl der Tatverdächtigen von 30.300 auf 29.653. Darunter waren 2022 26.376 Männer und 3.924 Frauen, 2023 waren es 25.755 Männer und 3.898 Frauen. Die Zahl der nichtdeutschen Tatverdächtigen stieg von 7.947 auf 8.584. Nordrhein-Westfalen verzeichnete 2023 mit 73.917 Fällen die meisten Drogendelikte in Deutschland – mehr als doppelt so viele wie Niedersachsen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 35.970 36.058
Anzahl der aufgeklärten Fälle 33.839 33.800
Anzahl der Verdächtigen 30.300 29.653
Anzahl der männlichen Verdächtigen 26.376 25.755
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 3.924 3.898
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 7.947 8.584

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Niedersachsen für 2023

Im Jahr 2023 wurden in Niedersachsen insgesamt 211.737 Verkehrsunfälle registriert. Davon waren 32.471 Unfälle mit Personenschaden (15,34 %), 4.271 schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden (2,02 %), 1.665 Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel (0,79 %) und 173.330 übrige Sachschadensunfälle (81,86 %). Nach Ortslage wurden 24.125 Unfälle innerorts (11,39 %), 13.995 außerorts ohne Autobahnen (6,61 %) und 3.672 auf Autobahnen (1,73 %) ausgewiesen. Bei den Verkehrsunfällen kamen 423 Menschen ums Leben, 5.122 wurden schwer und 36.247 leicht verletzt.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 211.737
Unfälle mit Personenschaden 32.471
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 4.271
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.665
Übrige Sachschadensunfälle 173.330
Ortslage – innerorts 24.125
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 13.995
Ortslage – auf Autobahnen 3.672
Getötete 423
Schwerverletzte 5.122
Leichtverletzte 36.247

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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