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Norderney: Drogenfund auf Segelboot

Ein mutmaßlicher Drogenhändler wurde auf Norderney festgenommen. Bei der Durchsuchung des Segelboots wurden Kokain, Haschisch und Marihuana gefunden.

Foto: Depositphotos

Aurich/Norderney (ost)

Gemeinsame Bekanntmachung der Staatsanwaltschaft Aurich und der Polizei Aurich/Wittmund

Norderney – Entdeckung von Drogen auf einem Segelboot

Letzte Woche wurde ein mutmaßlicher Drogenhändler von der Polizei auf Norderney festgenommen.

Während der Ermittlungen durchsuchten Beamte der Polizeistation Norderney am Dienstagabend (04.08.2026) auf Antrag der Staatsanwaltschaft Aurich den Yachthafen der Insel und das Segelboot eines 43-jährigen Inselbewohners. Ein Taucher half den Ermittlern bei der zusätzlichen Suche im Wasser. Die Ermittlungen konzentrierten sich auf den illegalen Besitz von Drogen und den unerlaubten Handel mit Betäubungsmitteln.

Die Beamten wurden schnell auf dem Segelboot fündig. Insgesamt wurden etwa 100 Gramm Kokain sowie mehrere hundert Gramm Haschisch und Marihuana gefunden und beschlagnahmt. Außerdem wurden weitere Beweismittel wie Datenträger und Konsumutensilien sichergestellt.

Die Ermittlungen richten sich derzeit gegen den 43-jährigen Besitzer des Bootes. Er wurde am Donnerstag auf Norderney angetroffen und vorläufig festgenommen.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Aurich wurde der Beschuldigte am Donnerstag dem Haftrichter am Amtsgericht Emden vorgeführt. Gegen den Mann wurde ein Haftbefehl erlassen.

Der 43-Jährige befindet sich nun in Untersuchungshaft.

Die Auswertung der Beweismittel und die polizeilichen Ermittlungen im Umfeld des Beschuldigten dauern weiter an.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Niedersachsen für 2022/2023

Die Drogenraten in Niedersachsen zwischen 2022 und 2023 blieben relativ stabil. Im Jahr 2022 wurden insgesamt 35.970 Fälle erfasst, wovon 33.839 gelöst werden konnten. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 30.300, wobei 26.376 männliche und 3.924 weibliche Verdächtige waren. 7.947 Verdächtige waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der erfassten Fälle leicht auf 36.058, wobei 33.800 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen ging jedoch auf 29.653 zurück, wobei 25.755 männliche und 3.898 weibliche Verdächtige identifiziert wurden. 8.584 Verdächtige waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73.917 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 35.970 36.058
Anzahl der aufgeklärten Fälle 33.839 33.800
Anzahl der Verdächtigen 30.300 29.653
Anzahl der männlichen Verdächtigen 26.376 25.755
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 3.924 3.898
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 7.947 8.584

Quelle: Bundeskriminalamt

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