Der Zoll entdeckte bei einem 30-jährigen Mann aus Wesermarsch 3,3 Kilogramm Kokain in einem PKW in Rhede.
Nordhorn: 3 Kilogramm Kokain im Auto gefunden

Oldenburg (ost)
Während der Kontrollen am Grenzübergang Rhede am 11. Mai 2026 entschieden sich die Zollbeamten der Kontrolleinheit Verkehrswege des Hauptzollamts Oldenburg, ein Auto aus den Niederlanden zu überprüfen. Diese Entscheidung stellte sich als genau richtig heraus:
Der 30-jährige deutsche Staatsbürger gab zu Beginn der Kontrolle an, dass er ein Wochenende in Amsterdam verbracht hatte. Als ihm die obligatorische Frage gestellt wurde, ob er verbotene Gegenstände wie Drogen, Waffen oder größere Mengen Bargeld bei sich habe, verneinte er. Dennoch wirkte er nervös auf die Beamten.
Aufgrund der Gesamtsituation entschieden sich die Zollbeamten, den Reisenden und sein Fahrzeug genauer zu überprüfen. Mit Hilfe des Zollhundes „Duracell“ entdeckten sie zunächst ein eingebautes Versteck im Fahrzeug. Darin fanden sie drei Pakete, die typisch für Kokain verpackt waren. Es stellte sich heraus, dass es sich um insgesamt 3,3 Kilogramm Kokain handelte, das der 30-Jährige zu schmuggeln versuchte.
Der Mann wurde vorläufig festgenommen und das sichergestellte Rauschgift sowie das Auto wurden beschlagnahmt. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Osnabrück ordnete das Amtsgericht Papenburg die Untersuchungshaft gegen ihn an. Die weiteren Ermittlungen werden vom Zollfahndungsamt Essen am Dienstsitz Nordhorn im Auftrag der Staatsanwaltschaft Osnabrück durchgeführt.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Niedersachsen für 2022/2023
Die Drogenraten in Niedersachsen zwischen 2022 und 2023 blieben relativ stabil. Im Jahr 2022 wurden insgesamt 35.970 Fälle erfasst, wovon 33.839 gelöst werden konnten. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 30.300, wobei 26.376 männliche und 3.924 weibliche Verdächtige waren. Darüber hinaus wurden 7.947 nicht-deutsche Verdächtige identifiziert. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der erfassten Fälle leicht auf 36.058, wobei 33.800 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen sank auf 29.653, wobei 25.755 männliche und 3.898 weibliche Verdächtige verzeichnet wurden. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg auf 8.584. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73.917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 35.970 | 36.058 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 33.839 | 33.800 |
| Anzahl der Verdächtigen | 30.300 | 29.653 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 26.376 | 25.755 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 3.924 | 3.898 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 7.947 | 8.584 |
Quelle: Bundeskriminalamt







