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Nordhorn: Verurteilte Frau festgenommen

Deutsch-Niederländisches Polizeiteam verhaftet 54-jährige Niederländerin wegen Drogenhandel. Die Frau muss über zwei Jahre ins Gefängnis.

Symbolfoto mit dem Logo des Grenzüberschreitenden Polizeiteams. Das Team setzt sich aus deutschen und niederländischen Mitgliedern von fünf Behörden zusammen. / Foto: Bundespolizei
Foto: Presseportal.de

Nordhorn (ost)

Erfolgreicher Einsatz deutscher und niederländischer Einsatzkräfte. Das Grenzüberschreitende Polizeiteam (GPT) Bad Bentheim hat am Mittwochnachmittag in Nordhorn eine 54-jährige Niederländerin festgenommen, die wegen Rauschgiftkriminalität verurteilt wurde. Die Frau muss für etwa zwei Jahre und vier Monate ins Gefängnis.

In Deutschland wurde die Frau wegen verschiedener Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz gesucht. Sie wurde rechtskräftig zu einer dreijährigen Haftstrafe verurteilt, weil sie am Handel mit Betäubungsmitteln beteiligt war und große Mengen Drogen besaß. Sie hat noch 842 Tage Reststrafe zu verbüßen. Da sie der Strafvollstreckung entkommen war, wurde sie per Haftbefehl gesucht.

Während der allgemeinen polizeilichen Arbeit erhielt das Grenzüberschreitende Polizeiteam, bestehend aus deutschen und niederländischen Polizeibeamten, Hinweise auf den Aufenthaltsort der verurteilten 54-jährigen Frau in Deutschland. Sie wurde um 16:30 Uhr an einer Privatadresse in Nordhorn gefunden und ohne Widerstand festgenommen.

Nach ihrer Festnahme wurde die Frau inhaftiert, um die noch ausstehende Haftstrafe zu verbüßen.

Das Grenzüberschreitende Polizeiteam (GPT) ist eine Zusammenarbeit zwischen der Koninklijke Marechaussee (NL), der Politieeenheid Oost-Nederland (NL), der Bundespolizeidirektion Hannover, der Polizeidirektion Osnabrück (Niedersachsen) und der Kreispolizeibehörde Borken (Nordrhein-Westfalen).

Das Team führt gemeinsame Patrouillen im deutsch-niederländischen Grenzgebiet zur Bekämpfung grenzüberschreitender Straftaten wie Schleusungskriminalität, Menschenhandel, Dokumentenfälschung, Drogenhandel, Geldwäsche und Kfz-Kriminalität durch.

Quelle: Presseportal

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