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Nordkreis Cloppenburg: Polizeieinsatz in Gehlenberg

Ein 26-Jähriger bedrohte Bewohner mit einem Messer. Spezialkräfte nahmen ihn fest.

Foto: unsplash

Cloppenburg/Vechta (ost)

Friesoythe, OT Gehlenberg – Großer Polizeieinsatz aufgrund einer Bedrohung

Am Mittwoch, 22. Juli 2026, ereignete sich in der Kirchstraße in Gehlenberg ein umfangreicher Polizeieinsatz. Gegen 22:15 Uhr wurde gemeldet, dass ein 26-jähriger Mann die anderen Bewohner des Wohnhauses mit einem Messer bedrohte. Mehrere Polizeibeamte wurden zum Einsatzort geschickt.

An der Einsatzstelle nahmen die Beamten Kontakt zu dem 26-Jährigen auf. Der Mann schien sich in einer psychischen Ausnahmesituation zu befinden. Er drohte mehrmals, die Einsatzkräfte mit einem Messer anzugreifen. Später verschloss sich der 26-Jährige alleine in seinem Zimmer. Alle Versuche, ihn dazu zu bewegen, das Haus freiwillig zu verlassen, scheiterten. Spezialkräfte der Polizei wurden angefordert. Die anderen Bewohner konnten das Wohnhaus bereits unverletzt verlassen. Sie wurden vorübergehend in einen sicheren Bereich gebracht.

Die Spezialkräfte drangen gewaltsam in das Zimmer des 26-Jährigen ein und konnten ihn widerstandslos festnehmen. Ein Messer wurde beschlagnahmt.

Gegen den 26-Jährigen wurde ein Strafverfahren wegen Bedrohung eingeleitet. Er wurde in eine psychiatrische Fachklinik eingewiesen.

Friesoythe – Unfallflucht, Zeugenaufruf

Am Mittwoch, 22. Juli 2026, gegen 21:40 Uhr, ereignete sich an der Kreuzung Meeschenstraße Ecke Neuenkampsweg eine Verkehrsunfallflucht. An der Kreuzung missachtete der Fahrer/die Fahrerin eines silbernen BMW die Vorfahrt eines 31-jährigen Fahrradfahrers aus Münster. Der Fahrradfahrer musste stark abbremsen, um einen Zusammenstoß zu verhindern. Dabei wurde das Mobiltelefon des 31-Jährigen beschädigt. Der Fahrer/die Fahrerin des BMW setzte die Fahrt fort, ohne die erforderlichen Angaben zu machen. Hinweise nimmt die Polizei Friesoythe unter der Tel.: 04491-93390 entgegen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Niedersachsen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Niedersachsen insgesamt 211.737 Verkehrsunfälle. Davon waren 32.471 Unfälle mit Personenschaden, was 15,34% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 4.271 Fälle aus, was 2,02% entspricht. Unfälle, bei denen berauschende Mittel im Spiel waren, gab es 1.665, was 0,79% aller Unfälle ausmacht. Der Großteil der Unfälle, nämlich 173.330, waren Übrige Sachschadensunfälle, was 81,86% entspricht. Innerorts ereigneten sich 24.125 Unfälle (11,39%), außerorts (ohne Autobahnen) 13.995 Unfälle (6,61%) und auf Autobahnen 3.672 Unfälle (1,73%). Insgesamt gab es 423 Getötete, 5.122 Schwerverletzte und 36.247 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 211.737
Unfälle mit Personenschaden 32.471
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 4.271
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.665
Übrige Sachschadensunfälle 173.330
Ortslage – innerorts 24.125
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 13.995
Ortslage – auf Autobahnen 3.672
Getötete 423
Schwerverletzte 5.122
Leichtverletzte 36.247

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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