Im April starten bundesweite Kontrollen zur Einhaltung von Umwelt- und Abfallvorschriften in der Schifffahrt. Verstöße werden konsequent verfolgt, um die Umweltbelastung zu minimieren.
Nordrhein-Westfalen: Umwelt- und Gewässerschutz durch Wasserschutzpolizei

Niedersachsen (ost)
Im April starten erneut landesweite Aktionstage zum Schutz von Umwelt und Gewässern. Unter der Leitung der Wasserschutzpolizei Nordrhein-Westfalen überprüfen die meisten Bundesländer eine Woche lang die Einhaltung von Umwelt- und Abfallvorschriften in der See- und Binnenschifffahrt, auch die niedersächsische Wasserschutzpolizei führt im gesamten Land entsprechende Kontrollen durch.
Der Betrieb von Schiffen – unabhängig davon, ob auf Flüssen, Seen oder dem Meer – führt zur Entstehung verschiedener Abfallarten. Dazu zählen Ölschlämme, Rückstände aus der Abgasreinigung, Abfälle aus dem Maschinenraum sowie Abwässer aus Bordtoiletten. Diese Stoffe müssen sachgemäß entsorgt werden. In bestimmten Fällen dürfen jedoch einige Rückstände
Vorgaben ins Wasser oder in die Luft abgegeben werden. Um die Umweltbelastung so gering wie möglich zu halten, existieren klare Regeln auf nationaler und internationaler Ebene. Wer gegen diese Vorschriften verstößt, belastet die Umwelt erheblich. Deshalb überprüfen die Wasserschutzpolizeien im Rahmen der Aktionstage bundesweit die Einhaltung der gesetzlichen Bestimmungen. Verstöße werden konsequent verfolgt. Neben Kontrollen setzen die Behörden auch auf Aufklärung: In Gesprächen mit den Schiffsverantwortlichen werden Informationen vermittelt und das Bewusstsein geschärft, um Umweltverschmutzung bereits im Vorfeld zu verhindern. An den Kontrollen beteiligen sich verschiedene Behörden – sowohl auf Landes- als auch auf Bundesebene -, die gemeinsam die Überwachung der Schifffahrt sicherstellen. Das Ziel dieser bundesweiten Kontrollen ist es, die Gewässer sauber zu halten, der Umweltverschmutzung wirksam vorzubeugen und die maritime Sicherheit nachhaltig zu stärken.
Quelle: Presseportal








