Die Polizei Sarstedt führte am 15.04.2026 Geschwindigkeitskontrollen durch. 20 Verstöße wurden festgestellt, die höchste Geschwindigkeit betrug 96 km/h.
Nordstemmen: Verkehrskontrollen an der Bundesstraße 1

Hildesheim (ost)
Nordstemmen / Groß Escherde (rog) – Überhöhte Geschwindigkeit ist nach wie vor eine der Hauptunfallursachen. Am 15.04.2026 beteiligten sich Kräfte des Polizeikommissariats Sarstedt am sogenannten „Blitzermarathon“. Kontrollort war die Bundesstraße 1, auf Höhe des Gasthofs Nobiskrug. Die zulässige Höchstgeschwindigkeit beträgt hier 70 km/h.
Im Zeitraum zwischen 10 Uhr und 12:30 Uhr konnte die Polizei Sarstedt 20 Geschwindigkeitsverstöße feststellen. Dabei bewegten sich zwölf Fahrzeugführende im Bereich eines Verwarngeldes. Acht weiteren Fahrzeugführende droht nun ein Bußgeld, da diese die zulässige Höchstgeschwindigkeit nach Abzug der Toleranz um mehr als 16 km/h überschritten. Die höchste gemessene Geschwindigkeit betrug bei zwei Verkehrsteilnehmenden 96 km/h. Ihnen droht nun ein Bußgeld, in Höhe von 150 Euro, sowie ein Punkt im Fahreignungsregister.
„Der Fokus dieser Maßnahmen liegt hierbei darauf, bei den Personen, die auf unseren Straßen zu schnell unterwegs sind, ein Problembewusstsein zu entwickeln. Überhöhte Geschwindigkeit kann zu Unfällen mit schwerwiegenden Sach- und vor allem Personenschäden führen. Gerade bezogen auf den Anhalteweg macht es einen deutlichen Unterschied, ob ich mein Auto von 70km/h oder fast 100 km/h zum Stillstand bringen muss“, sagt Hendrik Maurer, Leiter des Einsatz- und Streifendienstes beim Polizeikommissariat Sarstedt.
Das Polizeikommissariat Sarstedt wird auch künftig weiter seine personellen Kapazitäten dafür einsetzen vergleichbare Kontrollen durchzuführen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Niedersachsen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Niedersachsen insgesamt 211.737 Verkehrsunfälle. Davon waren 32.471 Unfälle mit Personenschaden, was 15,34% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 2,02% der Gesamtzahl aus, was 4.271 Unfällen entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel waren mit 1.665 Fällen oder 0,79% vertreten. Die restlichen 81,86% der Unfälle waren Sachschadensunfälle ohne weitere Verletzungen, insgesamt 173.330. Innerorts ereigneten sich 24.125 Unfälle (11,39%), außerorts (ohne Autobahnen) 13.995 Unfälle (6,61%) und auf Autobahnen 3.672 Unfälle (1,73%). Insgesamt gab es 423 Getötete, 5.122 Schwerverletzte und 36.247 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 211.737 |
| Unfälle mit Personenschaden | 32.471 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 4.271 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.665 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 173.330 |
| Ortslage – innerorts | 24.125 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 13.995 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.672 |
| Getötete | 423 |
| Schwerverletzte | 5.122 |
| Leichtverletzte | 36.247 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








