Unbekannte Täter drangen in Gewerbebetriebe ein, Schaden über tausend Euro, Polizei sucht Zeugen, Rufnummer 04164-888260
Ohrensen: Einbrüche in Gewerbebetriebe in Harsefeld

Stade (ost)
1. Einbrüche in Geschäfte in Harsefeld
In der letzten Nacht sind unbekannte Einbrecher in Harsefeld in der Straße „Elsterhorst“ und „Martenskamp“ nach dem Aufbrechen einer Tür bzw. eines Fensters in das Innere von zwei örtlichen Geschäftsgebäuden eingedrungen und haben diese durchsucht.
Ein dritter Einbruchsversuch in eine Werkhalle war erfolglos danach. Es ist noch nicht klar, was die Täter erbeuten konnten, der Schaden wird auf über tausend Euro geschätzt.
Die Polizei sucht nun Zeugen, die Informationen zu den Einbrüchen geben können und bittet darum, sich unter der Rufnummer 04164-888260 bei der Polizeistation Harsefeld zu melden.
2. Wohnung in Buxtehude abgebrannt
Am heutigen Vormittag gegen 0850 Uhr wurde der Feuerwehr durch eine aufmerksame Passantin starke Rauchentwicklung aus einer Wohnung im Dachgeschoss eines Mehrfamilienhauses in der Straße „Reeperbahn“ in Buxtehude gemeldet.
Als die ersten Einsatzkräfte von Polizei und beiden Feuerwehrzügen aus Buxtehude am Brandort ankamen, befanden sich keine Personen mehr in den vier Wohnungen des Hauses. Die Bewohner einer Erdgeschosswohnung konnten ihre Wohnung verlassen, nachdem die Feuerwehr eintraf.
Bei dem Brand wurde niemand verletzt.
Dank des schnellen Einsatzes der etwa 30 Feuerwehrleute konnte der Brand in der Wohnung schnell gelöscht werden, bevor er sich im Haus ausbreiten konnte.
Die 51-jährige Bewohnerin der ausgebrannten Wohnung war zum Zeitpunkt des Feuers nicht zu Hause.
Brandermittler und Polizeibeamte des Polizeikommissariats Buxtehude haben vor Ort mit den ersten Untersuchungen zur Brandursache begonnen. Genauere Ergebnisse werden jedoch erst in der kommenden Woche nach weiteren Ermittlungen erwartet.
Der Schaden wird auf mehrere zehntausend Euro geschätzt.
3. Kleinwagen nach missglücktem Überholmanöver auf dem Dach gelandet – eine Person leicht verletzt
Gegen 07:35 Uhr heute Morgen kam es zu einem Verkehrsunfall auf der Landesstraße 124 in der Gemarkung Harsefeld-Issendorf. Zu dieser Zeit übersah eine 20-jährige Fahrerin eines Mercedes-Kleinbusses aus Stade beim Versuch, einen vor ihr fahrenden Sattelzug eines 35-jährigen Fahrers aus Sauensiek zu überholen, scheinbar den VW-Up eines 59-jährigen Fahrers aus Stade.
Der Mercedes Vito berührte seitlich den VW-Up, dieser geriet ins Schleudern, prallte gegen die Seite des LKW, überschlug sich und landete auf dem Dach.
Der VW-Fahrer konnte sich selbst aus seinem Auto befreien und wurde nach der Erstversorgung durch den Rettungsdienst mit leichten Verletzungen ins Stader Elbeklinikum gebracht.
Die Mercedesfahrerin blieb bis auf einen Schock unverletzt.
Alle drei Fahrzeuge wurden beschädigt, der Gesamtschaden wird auf etwa 16.000 Euro geschätzt.
Die Feuerwehr Ohrensen wurde zum Unfallort gerufen. Die Feuerwehrleute sicherten die Unfallfahrzeuge, nahmen auslaufende Flüssigkeiten auf und unterstützten die Polizei bei der Verkehrsregelung.
Die L 124 musste für die Dauer der Unfallaufnahme und Bergungsarbeiten zeitweise vollständig gesperrt werden. Der Verkehr wurde umgeleitet.
Fotos in der digitalen Pressemappe der Polizeiinspektion Stade.
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Niedersachsen für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Niedersachsen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 6510 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 7646 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging jedoch von 1570 auf 1517 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen sank ebenfalls von 1299 auf 1244, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 1115 auf 1068 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 184 auf 176 fiel. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen verringerte sich von 509 auf 434. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Einbruchsfällen in Deutschland mit 27061 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 6.510 | 7.646 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 1.570 | 1.517 |
| Anzahl der Verdächtigen | 1.299 | 1.244 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 1.115 | 1.068 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 184 | 176 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 509 | 434 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Niedersachsen für 2023
Im Jahr 2023 gab es insgesamt 211.737 Verkehrsunfälle in Niedersachsen. Davon waren 32.471 Unfälle mit Personenschaden, was 15,34% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 4.271 aus, was 2,02% aller Unfälle ausmacht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1.665 Fällen gemeldet, was 0,79% aller Unfälle entspricht. Die meisten Unfälle, nämlich 173.330, endeten glücklicherweise nur mit Sachschaden, was 81,86% aller Unfälle ausmacht. In Ortslagen innerorts ereigneten sich 24.125 Unfälle (11,39%), außerorts (ohne Autobahnen) waren es 13.995 Unfälle (6,61%) und auf Autobahnen wurden 3.672 Unfälle registriert (1,73%). Insgesamt gab es 423 Getötete, 5.122 Schwerverletzte und 36.247 Leichtverletzte auf den Straßen Niedersachsens.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 211.737 |
| Unfälle mit Personenschaden | 32.471 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 4.271 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.665 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 173.330 |
| Ortslage – innerorts | 24.125 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 13.995 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.672 |
| Getötete | 423 |
| Schwerverletzte | 5.122 |
| Leichtverletzte | 36.247 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








