Eine Bewohnerin wurde bei einem Einbruch in der Nobelstraße leicht verletzt. Der Täter konnte entkommen, trotz Fahndungsmaßnahmen.
Oldenburg: Einbrecher überrascht, Täter flüchtet unerkannt

Oldenburg (ost)
In der Nacht zuvor wurde eine Bewohnerin bei einem Einbruch in der Nobelstraße leicht verletzt. Trotz sofortiger Fahndungsmaßnahmen gelang es dem Täter, unerkannt zu entkommen.
Nach den bisherigen Informationen hörte eine Bewohnerin eines Hauses in der Nobelstraße gegen 1:40 Uhr laute Geräusche. Bei den anschließenden Untersuchungen stellte sich heraus, dass ein bisher unbekannter Täter die Terrassentür aufgebrochen und so Zugang zum Wohnhaus verschafft hatte.
Im Wohnzimmer traf der Unbekannte auf die Bewohnerin, die den Mann dort vorfand. Als der Täter überrascht wurde, stieß er die ältere Frau zu Boden und floh dann aus dem Haus. Die Bewohnerin erlitt dabei leichte Verletzungen. Nach den bisherigen Informationen wurde kein Diebesgut erlangt.
Die sofort eingeleitete Fahndung der Polizei verlief ergebnislos.
Der Täter wird als etwa 175 cm großer Mann mit normaler Statur beschrieben, der komplett dunkel gekleidet war und eine Wollmaske mit Sichtschlitz trug.
Die Polizei bittet Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, sich bei der Polizei unter der 0441-7904115 zu melden. (655795)
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Niedersachsen für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Niedersachsen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 6510 Fälle registriert, wovon 1570 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 1299, darunter 1115 männliche und 184 weibliche Verdächtige. 509 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der Einbruchsfälle auf 7646, wobei nur 1517 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen sank auf 1244, wobei 1068 männliche und 176 weibliche Verdächtige identifiziert wurden. Von ihnen waren 434 nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Einbruchsfällen in Deutschland mit 27061 registrierten Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 6.510 | 7.646 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 1.570 | 1.517 |
| Anzahl der Verdächtigen | 1.299 | 1.244 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 1.115 | 1.068 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 184 | 176 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 509 | 434 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Niedersachsen für 2022/2023
Die Mordraten in Niedersachsen zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig, wobei im Jahr 2022 278 Fälle und im Jahr 2023 236 Fälle registriert wurden. Die Anzahl der gelösten Fälle sank ebenfalls von 258 im Jahr 2022 auf 225 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen ging von 380 im Jahr 2022 auf 315 im Jahr 2023 zurück. Davon waren 329 männliche Verdächtige und 51 weibliche Verdächtige im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 269 männliche und 46 weibliche Verdächtige gab. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen sank von 152 im Jahr 2022 auf 127 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 278 | 236 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 258 | 225 |
| Anzahl der Verdächtigen | 380 | 315 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 329 | 269 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 51 | 46 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 152 | 127 |
Quelle: Bundeskriminalamt








