Am Wochenende ereigneten sich mehrere Einbrüche in Rastede. Die Polizei sucht dringend nach Zeugen.
Oldenburg: Einbruchsserie in Rastede

Oldenburg (ost)
Letztes Wochenende gab es mehrere Einbrüche im Gemeindegebiet Rastede. Die Polizei sucht nach Zeugen.
In der Amselstraße haben unbekannte Täter zwischen Samstagabend und Sonntagmorgen die Scheibe eines Einfamilienhauses eingeschlagen und die Räume durchsucht. Es ist noch unklar, ob Diebesgut erlangt wurde.
In der Wiefelsteder Straße brachen Unbekannte zwischen Sonntag, 3 Uhr und 7 Uhr, in eine Wohnung ein. Dabei wurden Haushaltsgegenstände gestohlen.
Ein weiterer Einbruch ereignete sich am Sonntagabend zwischen 18 Uhr und 19 Uhr in einem Einfamilienhaus in der Straße Alter Postweg. Die Bewohner hörten verdächtige Geräusche, konnten aber niemanden mehr finden. Nach bisherigen Erkenntnissen gelangten die Täter wahrscheinlich über eine Seitentür ins Gebäude.
Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben, sich unter der Telefonnummer 04402-916520 zu melden. (67450)
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Niedersachsen für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Niedersachsen stiegen zwischen 2022 und 2023 von 6510 auf 7646 Fälle. Die Anzahl der gelösten Fälle sank jedoch von 1570 auf 1517. Die Anzahl der Verdächtigen ging von 1299 auf 1244 zurück, wobei die meisten Verdächtigen männlich waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 mit 27061 Fällen die höchste Anzahl an Einbrüchen in Deutschland.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 6.510 | 7.646 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 1.570 | 1.517 |
| Anzahl der Verdächtigen | 1.299 | 1.244 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 1.115 | 1.068 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 184 | 176 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 509 | 434 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Niedersachsen für 2022/2023
Die Mordraten in Niedersachsen zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 278 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur noch 236 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging ebenfalls von 258 auf 225 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen sank von 380 auf 315. Davon waren 329 männlich, 51 weiblich und 152 nicht-deutsch. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 278 | 236 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 258 | 225 |
| Anzahl der Verdächtigen | 380 | 315 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 329 | 269 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 51 | 46 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 152 | 127 |
Quelle: Bundeskriminalamt








