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Oldenburg: Falsche Polizeibeamte in Bad Zwischenahn

Nach einem Betrugsversuch durch falsche Polizeibeamte, bei dem eine mutmaßliche Täterin gestellt wurde, kam es zu einem weiteren Vorfall. Unbekannte gaben sich als Polizeibeamte aus und erbeuteten Geld und Wertgegenstände von einer Seniorin.

Foto: Depositphotos

Oldenburg (ost)

Nachdem es letzte Woche am Donnerstag zu einem versuchten Betrugsdelikt durch sogenannte falsche Polizeibeamte kam, konnte eine verdächtige Abholerin von der Polizei festgenommen werden. Am nächsten Tag ereignete sich ein weiterer Vorfall in Bad Zwischenahn.

Unbekannte Täter riefen eine ältere Frau an und gaben sich als Polizeibeamte aus. Sie behaupteten, dass es Einbrüche im Hermann-Allmers-Weg gegeben habe und die Wertgegenstände in ihrer Wohnung nicht sicher seien. Die Täter setzten die Frau in einem längeren Gespräch unter Druck.

Im Laufe des Telefonats erhielt die Seniorin genaue Anweisungen, woraufhin sie einen größeren Geldbetrag und Wertgegenstände an einen Abholer übergab.

Bisher gibt es nur eine vage Beschreibung des sogenannten Abholers. Es handelte sich angeblich um eine dunkel gekleidete Person. Auffällig war ein kleiner weißer Schriftzug oder ein Markenlabel auf der linken Schulter.

Die Polizei bittet insbesondere Personen, die sich am 30.01.2026 zwischen 13:30 und 15:20 Uhr in der Bernhard-Winter-Straße oder dem Heiderosenweg in Bad Zwischenahn aufgehalten haben und verdächtige Beobachtungen gemacht haben, sich zu melden.

Hinweise werden unter der Telefonnummer 04403-927115 entgegengenommen. (122529)

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Niedersachsen für 2022/2023

Die Mordraten in Niedersachsen zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 278 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur noch 236 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle sank ebenfalls von 258 auf 225. Die Anzahl der Verdächtigen ging von 380 auf 315 zurück, wobei die meisten Verdächtigen männlich waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland, mit insgesamt 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 278 236
Anzahl der aufgeklärten Fälle 258 225
Anzahl der Verdächtigen 380 315
Anzahl der männlichen Verdächtigen 329 269
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 51 46
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 152 127

Quelle: Bundeskriminalamt

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