Feuerwehr und Spezialkräfte untersuchen auslaufenden Stoff – kein Risiko für Bevölkerung.
Oldenburg: Gefahrguteinsatz bei Grüppenbühren

Ganderkesee (ost)
Im Industriegebiet bei Grüppenbühren gab es heute am Montagmittag gegen 12:15 Uhr einen Feueralarm aufgrund eines auslaufenden, von einem Lastwagen tropfenden unbekannten Stoffes. Aufgrund der anfänglich unklaren Situation wurden neben den lokalen Feuerwehren auch der Gefahrgutzug des Landkreises Oldenburg, Einheiten der Kreisfeuerwehr sowie zahlreiche weitere Kräfte aus dem Landkreis Oldenburg zur Einsatzstelle geschickt.
Abgesehen von der Feuerwehr sind auch der Rettungsdienst und die Polizei vor Ort, um unter anderem den Eigenschutz der Einsatzkräfte zu gewährleisten und die Einsatzstelle zu sichern.
Nachdem die ersten Kräfte eingetroffen waren, wurde die Einsatzstelle zunächst geordnet und bis zum Eintreffen der Spezialkräfte der Kreisfeuerwehr gesichert. Dann begannen die speziell geschulten Einsatzkräfte in besonderen Schutzanzügen und mit Atemschutzgeräten mit einer intensiven Untersuchung des unbekannten Stoffes. Durch diese umfassenden Schutzmaßnahmen wird sichergestellt, dass die Einsatzkräfte keinen potenziell gefährlichen Stoffen ausgesetzt sind.
Einsätze mit Gefahrstoffen dieser Art sind besonders personal- und zeitintensiv. Im Vergleich zu normalen Feuerwehreinsätzen nehmen die Erkundungsmaßnahmen viel mehr Zeit in Anspruch, da zahlreiche Fachberater, Spezialgeräte und weitere Einheiten zur Einsatzstelle gerufen werden müssen.
Nach einer intensiven Erkundung konnte der Stoff schließlich identifiziert werden. Es handelt sich um ein Unkrautbekämpfungsmittel bzw. einen Unkrautvernichter, der wahrscheinlich aus einem Behälter auf dem Lastwagen ausgetreten ist und den Einsatz ausgelöst hat.
Die Arbeiten der Feuerwehr dauern derzeit noch an. Der betroffene Stoff befindet sich im hinteren Bereich des Lastwagens. Um an den vermutlich beschädigten Behälter heranzukommen, müssen zunächst weitere geladene Güter aus dem Fahrzeug entladen werden. Erst danach kann der defekte Behälter freigelegt und mit geeigneten Maßnahmen gesichert bzw. eingedämmt werden. Daher werden die Maßnahmen noch eine Weile dauern.
Zu keinem Zeitpunkt bestand eine Gefahr für die Bevölkerung.
Die Feuerwehr ist derzeit mit etwa 60 Einsatzkräften vor Ort.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Niedersachsen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Niedersachsen insgesamt 211.737 Verkehrsunfälle. Davon waren 32.471 Unfälle mit Personenschaden, was 15,34% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 2,02% der Gesamtzahl aus, was 4.271 Unfällen entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel waren mit 1.665 Fällen oder 0,79% vertreten. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 173.330, was 81,86% aller Unfälle ausmacht. Insgesamt ereigneten sich 24.125 Unfälle innerorts (11,39%), 13.995 außerorts (6,61%) und 3.672 auf Autobahnen (1,73%). Bei den Verkehrsunfällen kamen 423 Menschen ums Leben, 5.122 wurden schwer verletzt und 36.247 erlitten leichte Verletzungen.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 211.737 |
| Unfälle mit Personenschaden | 32.471 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 4.271 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.665 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 173.330 |
| Ortslage – innerorts | 24.125 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 13.995 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.672 |
| Getötete | 423 |
| Schwerverletzte | 5.122 |
| Leichtverletzte | 36.247 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








