Durchsuchungen in Bremen und Landkreis Oldenburg; Sicherstellung von ca. 1,3 Millionen Zigaretten; Steuerschaden von über 300.000 Euro
Oldenburg: Illegaler Zigarettenhandel bekämpft

Hannover (ost)
Pressemitteilung von Staatsanwaltschaft Oldenburg und Zollfahndungsamt Hannover
Am Mittwochmorgen führte das Zollfahndungsamt Hannover im Auftrag der Staatsanwaltschaft Oldenburg umfangreiche Durchsuchungen in Bremen und im Landkreis Oldenburg durch. Die Einsatzkräfte durchsuchten insgesamt vier Wohnadressen sowie Lagerstätten.
Vier deutsche Männer im Alter von 29, 32, 33 und 59 Jahren werden beschuldigt, über einen längeren Zeitraum hinweg gewerbsmäßig mit illegalen Zigaretten gehandelt zu haben.
An dem Einsatz beteiligten sich rund 30 Zollbeamte und zwei Bargeldspürhunde des Zolls.
Während der Durchsuchungen wurden unter anderem über 10.000 Zigaretten, zwei illegale Stichwaffen und 1.750 Euro Bargeld sichergestellt.
Derzeit analysieren die Ermittler die weiteren Beweismittel, die sichergestellt wurden.
Die Behörden bereiteten den Zugriff durch monatelange verdeckte Ermittlungen vor.
Bereits am 26. Februar 2026 stellten die Ermittler im Landkreis Oldenburg bei einem der Beschuldigten rund 1,3 Millionen unversteuerte Zigaretten sicher.
Durch den illegalen Handel entstand nach bisherigen Erkenntnissen ein Steuerschaden von über 300.000 Euro.
„Der kriminelle Handel mit illegalen Zigaretten ist kein Kavaliersdelikt. Neben einer möglichen Freiheitsstrafe droht den Beschuldigten auch die vollständige Nachzahlung der hinterzogenen Steuern“, erklärte ein Sprecher des Zollfahndungsamtes Hannover.
Die weiteren Ermittlungen werden vom Zollfahndungsamt Hannover im Auftrag der Staatsanwaltschaft Oldenburg durchgeführt.
Quelle: Presseportal








