Fünf Haftbefehle vollstreckt. Elf Durchsuchungen in Bremen, Delmenhorst und Ganderkesee.
Oldenburg: Millionenschaden durch organisierte Betrugsmasche

Oldenburg (ost)
Gemeinsame Bekanntmachung von Staatsanwaltschaft Oldenburg und Polizeiinspektion Oldenburg-Stadt/Ammerland
Am Mittwoch, dem 17. Juni 2026, führte eine Sonderermittlungsgruppe der Polizeiinspektion Oldenburg-Stadt/Ammerland Durchsuchungen in zehn Wohnhäusern und einem Café in der Hansestadt Bremen, Delmenhorst und Ganderkesee durch. Während dieser Aktion wurden fünf von insgesamt acht Verdächtigen festgenommen und befinden sich nun in Untersuchungshaft.
Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Oldenburg erließ das zuständige Amtsgericht in Oldenburg insgesamt fünf Haftbefehle und elf Durchsuchungsbeschlüsse. Das Verfahren betrifft sieben Männer im Alter von 18 bis 31 Jahren sowie einen 17-jährigen Jugendlichen, die verdächtigt werden, Beihilfe zu gewerbs- und bandenmäßigem Betrug geleistet zu haben.
Die Verdächtigen hatten das Ziel, durch die Verwendung gefälschter Daten Bargeld an Geldautomaten und an Kassen von Einzelhandelsunternehmen abzuheben.
Die Durchsuchungen wurden von den Polizeiinspektionen Delmenhorst/Oldenburg-Land/Wesermarsch, Wilhelmshaven/Friesland, der Zentralen Kriminalinspektion der Polizeidirektion Oldenburg und der Polizei Bremen unterstützt und von Staatsanwaltschaft Oldenburg und Polizeiinspektion Oldenburg-Stadt/Ammerland geleitet.
Bei den Durchsuchungen wurden viele Beweismittel sichergestellt, die nun von der Polizei ausgewertet werden. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden drei der acht Verdächtigen freigelassen, während die restlichen fünf der Justiz übergeben wurden.
Zum aktuellen Zeitpunkt können keine weiteren Informationen bekannt gegeben werden, da die Ermittlungen noch andauern.
Quelle: Presseportal








