In der Nacht zu Montag wurde ein Geldautomat im Einkaufscenter gesprengt. Die Fahndung nach den Tätern läuft weiter.
Oldenburg: Polizei fahndet nach Tätern

Oldenburg (ost)
In der Nacht von Sonntag auf Montag ereignete sich in der Nähe des Famila-Einkaufszentrums am Posthalterweg ein größerer Polizeieinsatz.
Um 3:35 Uhr meldeten mehrere Personen einen lauten Knall in der Umgebung des Einkaufszentrums. Es gab auch Hinweise auf Rauchentwicklung und laute Fahrzeuggeräusche. Polizei und Feuerwehr wurden sofort zum Einsatzort geschickt.
Die ersten eintreffenden Einsatzkräfte stellten fest, dass ein Geldautomat im Einkaufszentrum stark beschädigt war. Nach ersten Erkenntnissen wurde die Beschädigung wahrscheinlich durch eine Sprengung verursacht. Außerdem löste der Vorfall die Brandmeldeanlage des Gebäudes aus.
Die Polizei umstellte daraufhin das Gebäude, holte spezialisierte Einsatzkräfte hinzu und startete umfangreiche Fahndungsmaßnahmen. Bisher konnten die mutmaßlichen Täter nicht gefunden werden. Nach den bisherigen Ermittlungen flohen sie mit einem leistungsstarken Fahrzeug vom Tatort.
Nachdem die Entschärfer und ein Bauingenieur hinzugezogen wurden und das Gebäude überprüft wurde, konnte der Markt zumindest teilweise geöffnet werden. Informationen darüber, ob und in welcher Höhe Bargeld gestohlen wurde, können derzeit nicht gegeben werden.
Die Ermittlungen zum genauen Ablauf des Verbrechens und zu den Tätern dauern an. Zeugen, die verdächtige Personen oder Fahrzeuge in der Nacht im Bereich des Posthalterwegs gesehen haben, werden gebeten, sich bei der Polizei unter der 0441-7904115 zu melden. (1113470)
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Niedersachsen für 2022/2023
Die Mordraten in Niedersachsen zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 278 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur noch 236 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle sank ebenfalls von 258 auf 225. Die Anzahl der Verdächtigen ging von 380 auf 315 zurück. In Niedersachsen wurden im Jahr 2023 insgesamt 127 nicht-deutsche Verdächtige erfasst. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 278 | 236 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 258 | 225 |
| Anzahl der Verdächtigen | 380 | 315 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 329 | 269 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 51 | 46 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 152 | 127 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Cybercrime-Statistiken in Niedersachsen für 2022/2023
Die Cyberkriminalitätsraten in Niedersachsen zwischen 2022 und 2023 sind leicht gestiegen. Im Jahr 2022 wurden 12917 Fälle registriert, wobei 4662 Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 3226 Verdächtige, darunter 2212 Männer, 1014 Frauen und 788 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2023 stieg die Zahl der registrierten Fälle auf 13218, wobei 5070 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich auf 3422, darunter 2310 Männer, 1112 Frauen und 950 Nicht-Deutsche. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Berlin im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Cyberkriminalitätsfällen in Deutschland mit 22125 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 12.917 | 13.218 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 4.662 | 5.070 |
| Anzahl der Verdächtigen | 3.226 | 3.422 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 2.212 | 2.310 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 1.014 | 1.112 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 788 | 950 |
Quelle: Bundeskriminalamt








