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Oldenburg: Reizgas an Schule versprüht

Feuerwehr und Rettungsdienst im Einsatz nach Reizgasattacke an Oldenburger Bildungszentrum. Schüler klagten über Atemwegsreizungen, aber niemand musste betreut werden.

Foto: Depositphotos

Oldenburg (ost)

Am Freitag, dem 10. April 2026, ereignete sich am Bildungszentrum für Technik und Gestaltung in Oldenburg in den Mittagsstunden ein Vorfall, bei dem Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei eingreifen mussten. Ein unbekannter Verdächtiger sprühte Reizgas in einem Treppenhaus des Schulgebäudes.

Knapp vor 13 Uhr beschwerten sich Schüler bei einem Lehrer über Atembeschwerden nach der Benutzung eines Treppenhauses. Die Schulleitung sperrte das betroffene Treppenhaus ab und alarmierte den Rettungsdienst.

Die Einsatzkräfte bestätigten den Verdacht auf Reizgas und belüfteten das Treppenhaus sowie die angrenzenden Klassenräume. Mehrere Lehrer und eine unbekannte Anzahl von Schülern klagten über Atembeschwerden, aber niemand musste vom Rettungsdienst behandelt werden.

Der Unterricht konnte in anderen Klassenräumen fortgesetzt werden.

Die Polizei Oldenburg hat Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung eingeleitet. Schüler, die Hinweise auf den Verdächtigen geben können oder sich als Verletzte melden möchten, werden gebeten, sich an die Schulleitung oder die Polizei Oldenburg unter der Nummer 0441-790-4115 zu wenden.

(+415401)

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Niedersachsen für 2022/2023

Die Mordraten in Niedersachsen zwischen 2022 und 2023 sind leicht gesunken. Im Jahr 2022 wurden 278 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur noch 236 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ist ebenfalls zurückgegangen, von 258 im Jahr 2022 auf 225 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen ist ebenfalls gesunken, von 380 im Jahr 2022 auf 315 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 278 236
Anzahl der aufgeklärten Fälle 258 225
Anzahl der Verdächtigen 380 315
Anzahl der männlichen Verdächtigen 329 269
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 51 46
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 152 127

Quelle: Bundeskriminalamt

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