Ein unbekannter Täter bedrohte zwei junge Männer mit einem Messer und einem Schlagstock und entwendete ein Mobiltelefon. Die Polizei sucht dringend Zeugen.
Oldenburg: Schwerer Raub auf Parkplatz eines Gartencenters

Oldenburg (ost)
Am Abend des 14. Oktober 2026 ereignete sich auf dem Parkplatz eines Gartencenters im Oldeweg in Oldenburg ein schwerer Raubüberfall. Zwei junge Männer wurden von einem bisher unbekannten Täter mit einem Messer und einem Schlagstock bedroht und beraubt ein Mobiltelefon.
Nach bisherigen Informationen befanden sich ein 21-jähriger aus Wiefelstede und ein 19-jähriger Oldenburger gegen 22:40 Uhr gemeinsam in einem Fahrzeug auf dem Parkplatz. Dort saß auch ein bisher unbekannter Mann in einem schwarzen Audi, in dem sich auch eine Frau befand.
Es kam zu einer Auseinandersetzung zwischen dem 21-Jährigen und dem unbekannten Mann, bei der der Mann die beiden jungen Männer mit einem Messer und einem Schlagstock bedrohte. Außerdem beschädigte er mit dem Schlagstock das Auto des 21-Jährigen und raubte ihm sein Mobiltelefon.
Dann floh der Täter mit seinem schwarzen Audi über die Bremer Heerstraße in Richtung Oldenburg.
Der unbekannte Mann wird als etwa 30 bis 35 Jahre alt und kräftig beschrieben. Er soll schwarze Haare und einen langen schwarzen Bart haben. Zur Tatzeit trug er eine graue Jeans, ein schwarzes T-Shirt und schwarze Schuhe.
Die Polizei hat Ermittlungen wegen schweren Raubes aufgenommen und bittet Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben oder Informationen zu dem beschriebenen Mann, dem schwarzen Audi oder der weiblichen Begleitperson haben, sich unter der Telefonnummer 0441-790-4115 bei der Polizei Oldenburg zu melden (1255227).
Quelle: Presseportal
Raubstatistiken in Niedersachsen für 2022/2023
Die Raubüberfallraten in Niedersachsen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 3370 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 4234 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 2265 auf 2839. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 2903 auf 3420, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 2625 auf 3115 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 278 auf 305 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 1144 auf 1459. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Raubüberfällen in Deutschland – 12625 Fälle.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 3.370 | 4.234 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 2.265 | 2.839 |
| Anzahl der Verdächtigen | 2.903 | 3.420 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 2.625 | 3.115 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 278 | 305 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.144 | 1.459 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Niedersachsen für 2022/2023
Die Mordraten in Niedersachsen zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 278 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur noch 236 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ist ebenfalls gesunken, von 258 im Jahr 2022 auf 225 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen ist von 380 im Jahr 2022 auf 315 im Jahr 2023 gesunken. In Niedersachsen gab es 2023 insgesamt 127 nicht-deutsche Verdächtige. Im Vergleich dazu wurden in Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten Mordfälle in Deutschland registriert, nämlich 470.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 278 | 236 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 258 | 225 |
| Anzahl der Verdächtigen | 380 | 315 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 329 | 269 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 51 | 46 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 152 | 127 |
Quelle: Bundeskriminalamt








