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Oldenburg: Schwerer Raub in Wilhelmshaven

Ein Ermittlungsverfahren wegen schweren Raubes wurde gegen den Beschuldigten eingeleitet. Der Geschädigte wurde durch Schüsse mit einer CO₂-Waffe verletzt.

Foto: Depositphotos

Wilhelmshaven (ost)

Zusätzlich zur bereits veröffentlichten Pressemitteilung wird mitgeteilt, dass ein Ermittlungsverfahren wegen schweren Raubes gegen den Beschuldigten eingeleitet wurde. https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/68442/6189029

Nach dem aktuellen Stand der Ermittlungen drang der Beschuldigte gewaltsam in die Wohnung des Opfers ein und feuerte unmittelbar nach dem Eindringen mehrere Schüsse mit einer CO₂-Waffe mit reizstoffhaltiger Munition in Richtung des Gesichts des Opfers ab. Dabei wurde das Opfer verletzt. Die Ermittlungen deuten darauf hin, dass das Vorgehen des Beschuldigten geplant und gezielt war und sich nicht spontan aus der Situation heraus entwickelte.

Durch den Einsatz der Waffe bestand eine erhebliche Gefahr für schwerwiegendere Verletzungen, insbesondere im Gesichts- und Augenbereich. Das Opfer musste nach der medizinischen Versorgung stationär behandelt werden. Die Staatsanwaltschaft Oldenburg beantragte nach den Angaben der Polizei einen Haftbefehl. Dieser wurde vom Amtsgericht Oldenburg erlassen. Der Beschuldigte wurde daraufhin in eine Justizvollzugsanstalt gebracht. Die weiteren Ermittlungen sind im Gange.

Quelle: Presseportal

Raubstatistiken in Niedersachsen für 2022/2023

Die Raubüberfallraten in Niedersachsen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 3370 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 4234 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 2265 auf 2839. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 2903 auf 3420, wobei der Großteil männlich war. Besonders auffällig ist die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen, die von 1144 im Jahr 2022 auf 1459 im Jahr 2023 stieg. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Raubüberfällen in Deutschland mit 12625 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 3.370 4.234
Anzahl der aufgeklärten Fälle 2.265 2.839
Anzahl der Verdächtigen 2.903 3.420
Anzahl der männlichen Verdächtigen 2.625 3.115
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 278 305
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 1.144 1.459

Quelle: Bundeskriminalamt

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