Mobiles Menü schließen
Startseite Schlagzeilen

Oldenburg: Senior Opfer Schockanruf

Ein Senior in Oldenburg wurde von einem Betrüger angerufen, der vorgab, dass seine Tochter in einen tödlichen Verkehrsunfall verwickelt sei und eine hohe Geldsumme erforderlich sei.

Foto: Depositphotos

Oldenburg (ost)

Am gestrigen Tag ereignete sich im Bäkeweg in Oldenburg ein Betrug zum Nachteil eines älteren Herrn. Die Polizei sucht nach Zeugen.

Nach den bisherigen Informationen erhielt der ältere Herr gegen 12:30 Uhr einen Anruf von einem vermeintlichen Angestellten des Amtsgerichts. Dieser informierte ihn darüber, dass seine Tochter in einen Verkehrsunfall verwickelt war, bei dem ein Kind tödlich verletzt wurde. Um angeblich eine drohende Haftstrafe abzuwenden, war die Zahlung einer hohen Geldsumme erforderlich.

Unter dem Eindruck der geschilderten Situation suchte der ältere Herr daraufhin Wertgegenstände zusammen, darunter auch Münzen.

Gegen 14:15 Uhr erschien eine bisher unbekannte Frau an der Wohnadresse des älteren Herrn. Dieser übergab der Frau die Wertsachen, woraufhin sie sich sofort entfernte.

Während des gesamten Vorfalls wurde das Gespräch mit dem vermeintlichen Angestellten des Amtsgerichts fortgesetzt, so dass der ältere Herr erst nach Abschluss der Übergabe Kontakt zu seiner Tochter aufnehmen konnte. Nachdem der erste Schock überwunden war, stellte sich heraus, dass es sich um einen Betrug handelte.

Die Frau, die die Wertsachen abholte, wird als etwa 50 Jahre alt beschrieben. Sie soll ungefähr 160 bis 170 cm groß gewesen sein und blonde, lockige Haare gehabt haben, die bis zum Hals reichten. Sie trug ein weißes Langarmshirt und einen langen weißen Rock.

Die Polizei bittet Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben oder Hinweise zu der beschriebenen Frau geben können, sich unter der 0441-7904115 zu melden. (615833)

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Niedersachsen für 2022/2023

Die Mordraten in Niedersachsen zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 278 Fälle registriert, wovon 258 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 380 Verdächtige, darunter 329 Männer, 51 Frauen und 152 nicht-deutsche Verdächtige. Im Jahr 2023 sank die Anzahl der Mordfälle auf 236, wovon 225 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 315 Verdächtige, darunter 269 Männer, 46 Frauen und 127 nicht-deutsche Verdächtige. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 278 236
Anzahl der aufgeklärten Fälle 258 225
Anzahl der Verdächtigen 380 315
Anzahl der männlichen Verdächtigen 329 269
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 51 46
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 152 127

Quelle: Bundeskriminalamt

Karte für diesen Artikel

nf24