Ein 41-jähriger Mann verursachte einen Unfall unter Alkoholeinfluss. Sein Führerschein wurde beschlagnahmt und ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.
Oldenburg: Verkehrsunfall auf der A29 – Führerschein eingezogen

Oldenburg (ost)
Am Abend gestern ereignete sich gegen 17:15 Uhr ein Verkehrsunfall auf der A29. Die Polizeibeamten stellten fest, dass der Unfallverursacher betrunken war.
Laut den bisherigen Informationen fuhr ein 41-jähriger Mann aus Westerstede mit seinem VW auf der A29 in Richtung Oldenburg. Zwischen den Anschlussstellen Varel-Obenstrohe und Jaderberg kam der Mann von der Fahrbahn ab und prallte gegen die Mittelschutzplanke. Danach wurde das Auto auf die andere Seite geschleudert und kollidierte erneut mit der Schutzplanke. Schließlich kam das Fahrzeug entgegen der Fahrtrichtung zum Stillstand. Mehrere Zeugen beobachteten den Unfall und alarmierten die Polizei.
Der VW wurde durch den Unfall schwer beschädigt, war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden.
Bei der Unfallaufnahme bemerkten die Polizeibeamten Alkoholgeruch bei dem 41-Jährigen. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von über einem Promille. Daraufhin wurde eine Blutprobe entnommen. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Oldenburg und Anordnung des Amtsgerichts Oldenburg wurde auch der Führerschein des Mannes eingezogen.
Gegen den 41-Jährigen wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Gefährdung des Straßenverkehrs eingeleitet. (1160221)
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Niedersachsen für 2022/2023
Die Drogenraten in Niedersachsen zwischen 2022 und 2023 blieben relativ stabil, wobei im Jahr 2023 eine leichte Steigerung zu verzeichnen war. Im Jahr 2022 wurden insgesamt 35.970 Fälle von Drogenkriminalität registriert, wovon 33.839 aufgeklärt werden konnten. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 30.300, wobei 26.376 männliche und 3.924 weibliche Verdächtige waren. Darüber hinaus wurden 7.947 nicht-deutsche Verdächtige erfasst. Im Jahr 2023 stieg die Zahl der registrierten Fälle leicht auf 36.058, wobei 33.800 Fälle aufgeklärt werden konnten. Die Anzahl der Verdächtigen sank jedoch auf 29.653, wobei 25.755 männliche und 3.898 weibliche Verdächtige waren. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg auf 8.584. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit insgesamt 73.917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 35.970 | 36.058 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 33.839 | 33.800 |
| Anzahl der Verdächtigen | 30.300 | 29.653 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 26.376 | 25.755 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 3.924 | 3.898 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 7.947 | 8.584 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Niedersachsen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Niedersachsen insgesamt 211.737 Verkehrsunfälle. Davon waren 32.471 Unfälle mit Personenschaden, was 15,34% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 2,02% der Gesamtunfälle aus, was 4.271 Unfällen entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel waren mit 1.665 Fällen (0,79%) eher selten. Die meisten Unfälle waren Übrige Sachschadensunfälle, die 81,86% der Gesamtunfälle ausmachten. In Ortslagen innerorts ereigneten sich 24.125 Unfälle (11,39%), außerorts (ohne Autobahnen) waren es 13.995 Unfälle (6,61%) und auf Autobahnen 3.672 Unfälle (1,73%). Insgesamt gab es 423 Getötete, 5.122 Schwerverletzte und 36.247 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 211.737 |
| Unfälle mit Personenschaden | 32.471 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 4.271 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.665 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 173.330 |
| Ortslage – innerorts | 24.125 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 13.995 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.672 |
| Getötete | 423 |
| Schwerverletzte | 5.122 |
| Leichtverletzte | 36.247 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








