Die Oldenburger Polizei entdeckte gestern zwei Verstöße bei Verkehrskontrollen. Ein 16-Jähriger fuhr ohne Versicherungsschutz mit einem E-Scooter, ein 27-Jähriger mit einem Fatbike.
Oldenburg: Zwei Verstöße bei Kontrollen von E-Scooter und Fatbike

Oldenburg (ost)
Während Verkehrskontrollen gestern hat die Oldenburger Polizei zwei Verstöße im Zusammenhang mit versicherungspflichtigen Fahrzeugen festgestellt. In beiden Fällen gab es keinen erforderlichen Versicherungsschutz.
Um 18:15 Uhr bemerkten Polizeibeamte einen 16-Jährigen, der mit einem E-Scooter unterwegs war. Nach der folgenden Kontrolle auf dem Melkbrink wurde festgestellt, dass das Fahrzeug nicht versichert war. Gegen den Jugendlichen wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz eingeleitet.
Kurz darauf, um 19:40 Uhr, überprüften Einsatzkräfte auf der Stedinger Straße einen 27-Jährigen mit einem sogenannten Fatbike. Den Beamten war aufgefallen, dass sich das Fahrzeug ohne Pedalbewegung fortbewegen ließ. Auch für dieses Fahrzeug gab es keinen erforderlichen Versicherungsschutz. Die Polizei leitete ebenfalls ein Ermittlungsverfahren ein und beschlagnahmte das Fatbike zur weiteren Überprüfung.
Es wird darauf hingewiesen, dass für E-Scooter im öffentlichen Straßenverkehr grundsätzlich eine gültige Versicherung erforderlich ist. Auch bei Fatbikes sollte vor der Fahrt überprüft werden, ob sie aufgrund ihrer technischen Eigenschaften noch als Fahrrad oder Pedelec gelten. Insbesondere Fahrzeuge, die sich allein durch Motorkraft fortbewegen lassen, können als Kraftfahrzeuge eingestuft werden. Neben der Versicherungspflicht kann auch eine Fahrerlaubnispflicht bestehen.
Es wird daher empfohlen, sich vor der Nutzung über die rechtlichen Anforderungen des jeweiligen Fahrzeugs zu informieren.
Neben möglichen Ermittlungsverfahren können solche Fahrzeuge auch erhebliche Gefahren für alle Verkehrsteilnehmer darstellen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Niedersachsen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Niedersachsen insgesamt 211.737 Verkehrsunfälle. Davon waren 32.471 Unfälle mit Personenschaden, was einem Anteil von 15,34% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 4.271 Fälle aus, was 2,02% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1.665 Fällen registriert, was 0,79% aller Unfälle ausmacht. Die meisten Unfälle waren jedoch Übrige Sachschadensunfälle mit 173.330 Fällen, was einem Anteil von 81,86% entspricht. Innerorts ereigneten sich 24.125 Unfälle (11,39%), außerorts (ohne Autobahnen) 13.995 Unfälle (6,61%) und auf Autobahnen 3.672 Unfälle (1,73%). Insgesamt gab es 423 Getötete, 5.122 Schwerverletzte und 36.247 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 211.737 |
| Unfälle mit Personenschaden | 32.471 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 4.271 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.665 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 173.330 |
| Ortslage – innerorts | 24.125 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 13.995 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.672 |
| Getötete | 423 |
| Schwerverletzte | 5.122 |
| Leichtverletzte | 36.247 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








