Ein 28-jähriger Mann wurde nach einer Körperverletzung festgenommen. Er griff die Beamten an und wurde schließlich in eine psychiatrische Klinik eingewiesen.
Oldenburger Mann leistet nach Körperverletzung Widerstand

Oldenburg (ost)
Am Samstag gab es in Oldenburg einen Vorfall von Körperverletzung, bei dem eine Frau verletzt wurde. Der Täter, der zunächst geflohen war, wurde später von der Polizei gefasst und leistete dabei Widerstand.
Um 13:00 Uhr am 11. April meldete sich eine 30-jährige Frau bei der Polizei und berichtete, dass sie gerade mit einigen Bekannten die Peterstraße entlanggegangen sei. In der Nähe des PFL habe sie plötzlich einen Schlag gegen den Kopf erhalten und der Täter sei dann geflohen. Das Opfer konnte den Beamten eine genaue Beschreibung des Täters geben und begab sich danach in ärztliche Behandlung.
Circa zwei Stunden später fiel Polizeibeamten in der Innenstadt eine Person auf, die der Beschreibung entsprach. Diese Person war den Beamten bereits aus früheren Einsätzen bekannt. Auf dem Schlossplatz wurde der Mann schließlich von den Beamten kontrolliert.
Als sie ihn ansprachen, zeigte sich der Mann aggressiv und sein Verhalten war sprunghaft. Während der weiteren Abklärung näherte sich der Tatverdächtige mehrmals den Beamten und gestikulierte wild mit den Armen. Er ignorierte die Aufforderung, dieses Verhalten zu beenden. Plötzlich griff der 28-Jährige nach dem Hals eines Beamten, woraufhin er zu Boden gebracht wurde. Dabei wurde ein Beamter an der Hand verletzt. Der Tatverdächtige setzte seinen Widerstand fort und versuchte sich zu befreien.
Schließlich gelang es den Beamten, den Mann am Boden festzuhalten. Aufgrund seines Alkoholisierungsgrades wurde auf Antrag der Staatsanwaltschaft Oldenburg und auf Anordnung des Amtsgerichts eine Blutprobe auf der Dienststelle entnommen. Aufgrund seines Gesundheitszustandes wurde er zwangsweise in einer psychiatrischen Klinik untergebracht.
Gegen den Tatverdächtigen wurden Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte eingeleitet. (419343)
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Niedersachsen für 2022/2023
Die Mordraten in Niedersachsen zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 278 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur noch 236 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle sank ebenfalls von 258 auf 225. Die Anzahl der Verdächtigen ging von 380 auf 315 zurück, wobei der Großteil männliche Verdächtige waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 278 | 236 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 258 | 225 |
| Anzahl der Verdächtigen | 380 | 315 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 329 | 269 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 51 | 46 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 152 | 127 |
Quelle: Bundeskriminalamt








