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Osnabrück: 27-Jähriger Ladendieb in Untersuchungshaft

Kurz nach Urteil erneut straffällig: Ladendieb stiehlt erneut Parfüm im Wert von 480 Euro, wird festgenommen und in Untersuchungshaft genommen.

Foto: Depositphotos

Osnabrück (ost)

Am Donnerstagnachmittag wurde ein 27-jähriger Mann in der Osnabrücker Innenstadt erneut strafrechtlich aktiv – nur kurz nach einem gegen ihn gefällten Urteil. Zuerst bemerkte ein Angestellter einer Drogerie gegen Mittag, wie der Mann trotz bestehenden Hausverbots den Laden betrat. Außerdem wurde er als Verdächtiger zweier Ladendiebstähle in den letzten Tagen identifiziert. Noch am selben Tag fand vor dem Amtsgericht Osnabrück ein beschleunigtes Verfahren gegen den 27-Jährigen statt – das Urteil: eine Freiheitsstrafe von drei Monaten ohne Bewährung. Das Urteil würde erst in einer Woche rechtskräftig werden.

Nur 30 Minuten nach dem Urteil brach der Ladendieb in einer Parfümerie in der Großen Straße erneut ein. Laut den bisherigen Informationen stahl der frisch Verurteilte Parfüm im Wert von etwa 480 Euro. Eine Angestellte beobachtete die Tat und versuchte, den dreisten Mann durch Rufe und Verfolgung aufzuhalten. Bei einer Fahndung wurde der 27-Jährige in der Nähe des Hauptbahnhofs gefunden und vorläufig festgenommen. Während seiner Flucht verlor er Betäubungsmittel, die von den Beamten sichergestellt wurden. Am heutigen Freitag wurde er erneut einem Haftrichter vorgeführt. Dieser ordnete Untersuchungshaft an. Dieses Mal saß der Mann 30 Minuten nach dem Urteil in einem Streifenwagen auf dem Weg zur JVA.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Niedersachsen für 2022/2023

Die Drogenraten in Niedersachsen zwischen 2022 und 2023 blieben relativ stabil. Im Jahr 2022 wurden 35.970 Fälle registriert, wovon 33.839 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 30.300, wobei 26.376 männliche und 3.924 weibliche Verdächtige waren. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen betrug 7.947. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der registrierten Fälle leicht auf 36.058, wobei 33.800 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen sank auf 29.653, wobei 25.755 männliche und 3.898 weibliche Verdächtige waren. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg auf 8.584. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an registrierten Drogenfällen in Deutschland mit 73.917 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 35.970 36.058
Anzahl der aufgeklärten Fälle 33.839 33.800
Anzahl der Verdächtigen 30.300 29.653
Anzahl der männlichen Verdächtigen 26.376 25.755
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 3.924 3.898
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 7.947 8.584

Quelle: Bundeskriminalamt

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