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Osnabrück: 84-Jährige übergibt Bargeld und Schmuck

Die Polizei in Osnabrück untersucht einen Schockanruf, bei dem eine Seniorin Opfer wurde. Täterbeschreibung: 25-30 Jahre, schlank, dunkle Kleidung. Hinweise erbeten.

Foto: Depositphotos

Osnabrück (ost)

Ein weiterer Schockanruf beschäftigt die Polizei in Osnabrück, bei dem unbekannte Täter am vergangenen Donnerstag (13. August) eine 84-jährige Frau dazu gebracht haben, eine hohe Bargeldsumme und hochwertigen Schmuck zu übergeben.

Nach den bisherigen Ermittlungen hatte eine Frau sich am Donnerstagnachmittag telefonisch bei der 84-Jährigen gemeldet. Die Anruferin gab vor, eine Ärztin zu sein, und teilte mit, dass der Enkel der Seniorin im Krankenhaus sei und finanzielle Hilfe für die weitere Behandlung benötige. Im Verlauf des Gesprächs meldete sich auch eine Frauenstimme als die Tochter der 84-Jährigen.

Weiteren Angaben zufolge übergab die 84-Jährige dann gegen 16.30 Uhr vor dem Haus an der Weserstraße in Osnabrück Bargeld und Schmuck an einen Mann. Dieser Mann wird wie folgt beschrieben: 25 bis 30 Jahre alt; schlank; dunkle kurze Haare; 1,70 bis 1,80 Meter groß; dunkle Kleidung.

Wer hat am Donnerstag (13. August) im genannten Zeitraum verdächtige Personen oder Fahrzeuge im Bereich der Weserstraße beobachtet? Hinweise werden von der Polizei unter Telefon 0541/327-2115 erbeten.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Niedersachsen für 2022/2023

Die Mordraten in Niedersachsen zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 278 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur noch 236 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle sank ebenfalls von 258 auf 225. Die Anzahl der Verdächtigen ging von 380 auf 315 zurück, wobei der Anteil der männlichen Verdächtigen mit 269 immer noch höher ist als der der weiblichen Verdächtigen mit 46. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen sank von 152 auf 127. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 278 236
Anzahl der aufgeklärten Fälle 258 225
Anzahl der Verdächtigen 380 315
Anzahl der männlichen Verdächtigen 329 269
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 51 46
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 152 127

Quelle: Bundeskriminalamt

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