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Osnabrück: Bedrohung mit Waffe in Bohmte-Hunteburg

Escort-Dame bedroht – Großeinsatz der Polizei nach Notruf, Festnahme des mutmaßlichen Täters mit Softairwaffe

Foto: Depositphotos

Osnabrück (ost)

Ein 25-jähriger Escort-Besuch führte am Dienstagnachmittag in Bohmte-Hunteburg zu einem großen Polizeieinsatz.

Um 16.15 Uhr informierte die 25-Jährige über den Notruf, dass sie als Escort-Dame arbeite und von einem männlichen Kunden in seiner Privatwohnung mit einer Pistole bedroht worden sei. Der Mann zwang sie, ihm die zuvor vereinbarten und gezahlten 450 Euro zurückzugeben. Daraufhin konnte sie fliehen und sich auf der Straße vor dem Haus in Sicherheit bringen.

Die Polizei kam mit vielen Einsatzkräften an. Während des Einsatzes gelang es, telefonisch Kontakt zum mutmaßlichen Täter (29 Jahre alt) herzustellen. Der Mann stimmte schließlich zu, das Haus unbewaffnet zu verlassen. Er wurde widerstandslos festgenommen. Bei der Durchsuchung wurden das Geld und die Tatwaffe gefunden. Es handelte sich um eine Softairwaffe.

Die Ermittlungen zu den Hintergründen des Vorfalls dauern an. Es besteht der Verdacht auf schwerwiegende räuberische Erpressung.

Quelle: Presseportal

Raubstatistiken in Niedersachsen für 2022/2023

Die Raubüberfallraten in Niedersachsen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 3370 Fälle registriert, von denen 2265 gelöst wurden. Es gab insgesamt 2903 Verdächtige, darunter 2625 Männer, 278 Frauen und 1144 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der registrierten Fälle auf 4234, wobei 2839 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen stieg auf 3420, darunter 3115 Männer, 305 Frauen und 1459 Nicht-Deutsche. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Raubüberfällen in Deutschland mit 12625 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 3.370 4.234
Anzahl der aufgeklärten Fälle 2.265 2.839
Anzahl der Verdächtigen 2.903 3.420
Anzahl der männlichen Verdächtigen 2.625 3.115
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 278 305
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 1.144 1.459

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Niedersachsen für 2022/2023

Die Mordraten in Niedersachsen zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 278 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur noch 236 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle sank ebenfalls von 258 im Jahr 2022 auf 225 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen ging von 380 im Jahr 2022 auf 315 im Jahr 2023 zurück. Von den Verdächtigen waren 329 männlich, 51 weiblich und 152 nicht-deutsch. Im Vergleich dazu wurden in Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten Mordfälle in Deutschland registriert – insgesamt 470.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 278 236
Anzahl der aufgeklärten Fälle 258 225
Anzahl der Verdächtigen 380 315
Anzahl der männlichen Verdächtigen 329 269
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 51 46
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 152 127

Quelle: Bundeskriminalamt

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