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Osnabrück: Rollerfahrer entzieht sich Polizeikontrolle

Polizei stoppt Rollerfahrer nach gefährlicher Flucht, Fahrer verletzt bei Kollision mit Streifenwagen.

Foto: Depositphotos

Osnabrück (ost)

Am Freitagabend gegen 22:30 Uhr versuchten Polizeibeamte, einen Roller auf der Pagenstecherstraße anzuhalten und zu überprüfen. Der Fahrer reagierte jedoch nicht auf die gegebenen Anhaltesignale und setzte seine Fahrt fort.

Später drehte der Roller auf der Straße um und entfernte sich mit erhöhter Geschwindigkeit. Dabei fuhr der Roller zeitweise auf der Gegenfahrbahn.

Nach bisherigen Erkenntnissen wurden dabei unbeteiligte Verkehrsteilnehmer gefährdet. Ein Fußgänger musste sich beispielsweise auf den Gehweg begeben, um eine Kollision mit dem Roller zu vermeiden.

Die Flucht führte dann weiter in den Bereich Springmannskamp in Richtung Natruper Straße. Auch hier wurden weitere Anhaltesignale ignoriert.

In der Albrechtstraße, Übergang zur Caprivistraße, fuhr der Rollerfahrer auf dem Gehweg und wechselte dann plötzlich wieder auf die Straße. Dort bremste der Rollerfahrer abrupt ab. Ein Streifenwagen, der hinter dem Roller fuhr, konnte nicht rechtzeitig bremsen, was zu einer leichten Kollision führte. Der Rollerfahrer stürzte daraufhin.

Der 15-jährige Fahrer erlitt bei dem Sturz nach ersten Erkenntnissen leichte Verletzungen. Die Beamten im Streifenwagen blieben unverletzt. Sowohl am Roller als auch am Streifenwagen entstand geringer Sachschaden.

Gegen den Jugendlichen laufen Ermittlungen wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis, gefährlichem Eingriff in den Straßenverkehr, Teilnahme an einem verbotenen Kraftfahrzeugrennen sowie Nötigung.

Die genauen Umstände und der vollständige Ablauf des Geschehens werden derzeit ermittelt.

Die Polizei sucht außerdem Verkehrsteilnehmer, die durch das Verhalten des Rollerfahrers gefährdet wurden oder entsprechende Beobachtungen gemacht haben. Hinweise nimmt die Polizei Osnabrück unter 0541/ 327-2533 entgegen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Niedersachsen für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Niedersachsen im Jahr 2023 zeigt insgesamt 211.737 Unfälle. Davon waren 32.471 Unfälle mit Personenschaden, was 15,34% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 4.271 Fälle aus, was 2,02% entspricht. Es gab 1.665 Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel, was 0,79% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen 173.330 Unfälle waren Sachschadensunfälle, was 81,86% der Gesamtzahl entspricht. Innerorts ereigneten sich 24.125 Unfälle (11,39%), außerorts (ohne Autobahnen) 13.995 Unfälle (6,61%) und auf Autobahnen 3.672 Unfälle (1,73%). Insgesamt gab es 423 Getötete, 5.122 Schwerverletzte und 36.247 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 211.737
Unfälle mit Personenschaden 32.471
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 4.271
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.665
Übrige Sachschadensunfälle 173.330
Ortslage – innerorts 24.125
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 13.995
Ortslage – auf Autobahnen 3.672
Getötete 423
Schwerverletzte 5.122
Leichtverletzte 36.247

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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