Mobiles Menü schließen
Startseite Schlagzeilen

Osnabrück: Schwerpunktkontrollen auf Pagenstecherstraße

Gezielte Kontrollen decken zahlreiche Verstöße in „Autoposer-Szene“ auf. Erlöschen der Betriebserlaubnis bei manipulierten Abgasanlagen und technischen Mängeln.

Foto: unsplash

Osnabrück (ost)

In den vergangenen Wochen wurden gezielte Schwerpunktkontrollen im Bereich der Pagenstecherstraße und im Innenstadtbereich durchgeführt, bei denen erneut zahlreiche Verstöße aus der sogenannten „Autoposer-Szene“ festgestellt wurden. Neben erheblichen technischen Manipulationen an Fahrzeugen wurden auch zahlreiche Verkehrsverstöße entdeckt.

Ein besonderes Augenmerk lag auf manipulierten Abgasanlagen. Insgesamt vier Fahrzeuge hatten derart veränderte Auspuffsysteme, dass das Geräuschverhalten deutlich verschlechtert war. In allen Fällen führte dies zum Erlöschen der Betriebserlaubnis, weshalb entsprechende Mängelverfahren eingeleitet wurden. Zwei Fahrzeuge wurden zur weiteren Beweissicherung von den Beamten sichergestellt und technische Gutachten werden derzeit von Sachverständigen erstellt.

Zusätzlich wurden in der Vergangenheit drei weitere Fahrzeuge mit unzulässigen technischen Veränderungen kontrolliert. Dabei wurden unter anderem folierte Heckleuchten, nicht genehmigte Rad-/Reifenkombinationen und Fahrwerksumbauten festgestellt, die jeweils zum Erlöschen der Betriebserlaubnis führten. Die Polizei leitete auch ein Strafverfahren wegen des Verdachts der Falschbeurkundung im Amt gegen einen Prüfer einer Prüforganisation ein.

Neben verschiedenen anderen technischen Mängeln und unerlaubten Veränderungen an Fahrzeugen wurden auch zahlreiche Verstöße im Fahrverhalten registriert. Die Polizei ahndete insgesamt 15 Fälle von unnötiger Lärmentwicklung.

In den vergangenen Wochen wurde zudem ein schwerwiegender Geschwindigkeitsverstoß festgestellt: Ein Fahrzeugführer wurde auf der Pagenstecherstraße mit 105 km/h bei erlaubten 50 km/h erwischt. Ihn erwarten gemäß aktuellem Bußgeldkatalog 560 Euro Bußgeld, zwei Punkte in Flensburg und ein zweimonatiges Fahrverbot.

Zusätzlich leiteten die Einsatzkräfte ein Strafverfahren wegen des Verdachts eines illegalen Kraftfahrzeugrennens gegen zwei Fahrzeugführer ein. Es gab auch mehrere Rotlichtverstöße und zahlreiche weitere Verkehrsordnungswidrigkeiten.

Die Polizei Osnabrück wird weiterhin konsequent solche Kontrollen durchführen.

Quelle: Presseportal

Karte für diesen Artikel

nf24