Ein 37-jähriger Mann wurde wegen versuchten Totschlags festgenommen, nachdem er seine Lebensgefährtin angegriffen hatte. Die Ermittlungen zu den Hintergründen der Tat sind noch im Gange.
Osnabrück: Untersuchungshaft nach Tötungsdelikt in Melle/Eicken-Bruche

Osnabrück (ost)
Nach einem Vorfall am Sonntagabend in einer Wohnung im Ortsteil Eicken-Bruche führen Polizei und Staatsanwaltschaft Ermittlungen wegen des Verdachts eines versuchten Tötungsdeliktes durch. Der Täter befindet sich nun in Untersuchungshaft.
Um 21.45 Uhr waren der 37-jährige Verdächtige und seine 36-jährige Lebensgefährtin in der Wohnung des Mannes anwesend. Im Verlauf des Abends kam es zu einem schweren körperlichen Angriff des 37-jährigen auf seine Partnerin. Nach bisherigen Ermittlungsergebnissen übte der 37-jährige Gewalt gegen den Oberkörper, den Hals und den Kopf des Opfers aus. Die Geschädigte verlor zeitweise das Bewusstsein. Später gelang es ihr, aus der Wohnung zu fliehen und einen Notruf abzusetzen.
Der 37-jährige wurde kurz darauf von Polizisten in seiner Wohnung verhaftet. Am Montag wurde er einem Richter vorgeführt, der Haftbefehl wegen des Verdachts des versuchten Totschlags erließ. Die Ermittlungen zu den genauen Umständen und Hintergründen der Tat dauern derzeit an.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Niedersachsen für 2022/2023
Die Mordraten in Niedersachsen zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 278 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur noch 236 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ist ebenfalls gesunken, von 258 im Jahr 2022 auf 225 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen ist von 380 auf 315 gesunken, wobei die meisten Verdächtigen männlich waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 278 | 236 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 258 | 225 |
| Anzahl der Verdächtigen | 380 | 315 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 329 | 269 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 51 | 46 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 152 | 127 |
Quelle: Bundeskriminalamt








