In Dörpen scheiterte ein Aufbruchversuch an einem Fahrausweisautomaten, verursachte 20.000 Euro Sachschaden. Bundespolizei sucht Zeugen für Hinweise.
Osnabrück: Verdächtiger Aufbruch Fahrausweisautomaten

Dörpen (ost)
In der Nacht von Montag auf Dienstag wurde versucht, den Fahrscheinautomaten am Bahnhof in Dörpen gewaltsam aufzubrechen. Der Versuch schlug fehl, aber es entstand beträchtlicher Schaden. Ein Verdächtiger wurde vorübergehend festgenommen. Die Bundespolizei bittet um Hinweise.
Nach den bisherigen Erkenntnissen der Bundespolizei haben mehrere Täter anscheinend kurz vor vier Uhr morgens versucht, durch Aufschneiden der Tür des Automaten in das Innere des Geräts einzudringen. Der Fahrscheinautomat hielt dem Angriff stand, sodass die Geldkassette nicht gestohlen werden konnte. Die Täter hinterließen jedoch einen beschädigten Automaten. Es entstand ein erheblicher Sachschaden in Höhe von etwa 20.000 Euro. Am Tatort wurden unter anderem ein Trennschneider als mögliches Tatwerkzeug sowie eine Jacke zurückgelassen und sichergestellt. Der Fahrscheinautomat wurde forensisch untersucht und Spuren am Tatort gesichert.
Im Rahmen der eingeleiteten Fahndungsmaßnahmen, an denen auch ein Polizeihubschrauber beteiligt war, wurde ein 21-jähriger Niederländer vorübergehend festgenommen. Nach Abschluss erster polizeilicher Maßnahmen wurde der Verdächtige wieder freigelassen. Die Ermittlungen dauern an.
Die Bundespolizei bittet die Bevölkerung um Unterstützung. Wer verdächtige Personen oder Fahrzeuge in der Nacht von Montag im Bereich des Bahnhofs Dörpen gesehen hat oder ungewöhnliche Geräusche wahrgenommen hat, wird gebeten, sich mit der Bundespolizei in Osnabrück unter 0541 331280 in Verbindung zu setzen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Niedersachsen für 2022/2023
Die Mordraten in Niedersachsen zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 278 Fälle registriert, von denen 258 gelöst wurden. Es gab insgesamt 380 Verdächtige, darunter 329 Männer, 51 Frauen und 152 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2023 wurden 236 Fälle gemeldet, von denen 225 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 315 Verdächtige, darunter 269 Männer, 46 Frauen und 127 Nicht-Deutsche. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland mit 470 registrierten Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 278 | 236 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 258 | 225 |
| Anzahl der Verdächtigen | 380 | 315 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 329 | 269 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 51 | 46 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 152 | 127 |
Quelle: Bundeskriminalamt








