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Osnabrück: Verfolgungsfahrt mit Polizei in Bad Rothenfelde

Ein Audifahrer flüchtet vor der Polizei, überholt mehrere Autos und missachtet Ampeln. Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden.

Foto: unsplash

Osnabrück (ost)

Um etwa 13:30 Uhr versuchte eine zivile Polizeistreife am Mittwochmittag, einen weißen Audi Avant auf dem Parkplatz eines Verbrauchermarktes an der Osnabrücker Straße in Bad Rothenfelde zu kontrollieren. Die Beamten begaben sich daraufhin zu dem Auto, in dem sich der Fahrer und ein Beifahrer befanden. Als der Fahrer die Polizisten sah, beschleunigte er seinen Sportwagen plötzlich mit quietschenden Reifen und floh. Ein Beamter konnte nur knapp einem Angriff des Autos entgehen, indem er zur Seite sprang. Die Polizisten nahmen daraufhin mit eingeschaltetem Blaulicht und Martinshorn die Verfolgung auf. Vom Parkplatz aus raste der Audifahrer über die Osnabrücker Straße in Richtung Hilter. Dabei überholte er mehrere vorausfahrende Fahrzeuge. Im Bereich des Bahnübergangs überfuhr er zudem eine rote Ampel und setzte seine Flucht fort. Danach kam es zu weiteren riskanten Überholmanövern. Unter anderem fuhr der Flüchtige auf der falschen Fahrbahnseite an Verkehrsinseln vorbei. Dann bog er links in den Asbrocker Weg ab. Aufgrund der hohen Geschwindigkeit und der gefährlichen Fahrweise brachen die Beamten die Verfolgung ab.

Die Polizei ermittelt nun unter anderem wegen des Verdachts eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens und der Gefährdung des Straßenverkehrs.

In diesem Zusammenhang sucht die Polizei Verkehrsteilnehmende, die durch die Fahrweise des weißen Audi Avant gefährdet wurden. Auch weitere Zeugen, die Angaben zur Verfolgungsfahrt machen können, werden gebeten, sich bei der Polizei Dissen unter 05421/931280 zu melden.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Niedersachsen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Niedersachsen insgesamt 211.737 Verkehrsunfälle. Davon waren 32.471 Unfälle mit Personenschaden, was 15,34% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 4.271 Fälle aus, was 2,02% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1.665 Fällen registriert, was 0,79% aller Unfälle ausmacht. Die meisten Unfälle, nämlich 173.330, waren Übrige Sachschadensunfälle, was 81,86% entspricht. Von den Unfällen ereigneten sich 24.125 innerorts (11,39%), 13.995 außerorts (ohne Autobahnen) (6,61%) und 3.672 auf Autobahnen (1,73%). Insgesamt gab es 423 Getötete, 5.122 Schwerverletzte und 36.247 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 211.737
Unfälle mit Personenschaden 32.471
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 4.271
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.665
Übrige Sachschadensunfälle 173.330
Ortslage – innerorts 24.125
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 13.995
Ortslage – auf Autobahnen 3.672
Getötete 423
Schwerverletzte 5.122
Leichtverletzte 36.247

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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