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Osnabrück: Verkehrsaktion „Speedweek“

Geschwindigkeit im Fokus: Polizeikontrollen zur Verhinderung von Verkehrsunfällen und Todesopfern.

Foto: unsplash

Osnabrück/Lingen/Nordhorn/Leer/Aurich/Wittmund (ost)

Überhöhte oder nicht angepasste Geschwindigkeit bleibt eine der Hauptursachen für schwere Verkehrsunfälle. Daher steht das Thema Geschwindigkeit in der Woche vom 03. bis 09. August 2026 erneut im Mittelpunkt. Auch die Polizeidirektion Osnabrück beteiligt sich an der sogenannten „Speedweek“ und führt im gesamten Zuständigkeitsbereich, vom Teutoburger Wald bis zu den Ostfriesischen Inseln, verstärkte Kontrollen durch.

„Besonders die Geschwindigkeitsverstöße haben wir in dieser Woche im Blick, da die Schwere der Verletzungen bei Verkehrsunfällen unmittelbar mit der gefahrenen Geschwindigkeit zusammenhängt. Wir dulden keine Raser und Drängler, denn das ist nicht nur rücksichtslos, sondern auch sehr gefährlich für alle Beteiligten“, sagt Laura-Christin Brinkmann, Sprecherin der Polizeidirektion Osnabrück.

Die Zahl der Verkehrsunfälle im Zuständigkeitsbereich der Polizeidirektion Osnabrück ist mit 31.146 Fällen im letzten Jahr etwa auf dem Vorjahresniveau geblieben. Deutlich rückläufig war hingegen die Zahl der Unfälle mit tödlichem Ausgang: Diese sank auf 65 Fälle mit insgesamt 70 Todesopfern.

Die „Speedweek“ findet im Rahmen des Roadpol-Verbundes statt. Dabei handelt es sich um einen Zusammenschluss europäischer Verkehrspolizeien, die mit gemeinsamen Schwerpunktaktionen auf die häufigsten Ursachen schwerer Verkehrsunfälle aufmerksam machen. Ziel ist es, das Bewusstsein für die Gefahren im Straßenverkehr zu stärken und damit die Verkehrssicherheit nachhaltig zu erhöhen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Niedersachsen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Niedersachsen insgesamt 211.737 Verkehrsunfälle. Davon waren 32.471 Unfälle mit Personenschaden, was 15,34% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 4.271 aus, was 2,02% der Gesamtzahl ausmacht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1.665 Fällen registriert, was 0,79% entspricht. Die meisten Unfälle, nämlich 173.330, waren Übrige Sachschadensunfälle, was 81,86% ausmacht. Bezogen auf die Ortslage, ereigneten sich 24.125 Unfälle innerorts (11,39%), 13.995 außerorts (6,61%) und 3.672 auf Autobahnen (1,73%). Insgesamt gab es 423 Getötete, 5.122 Schwerverletzte und 36.247 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 211.737
Unfälle mit Personenschaden 32.471
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 4.271
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.665
Übrige Sachschadensunfälle 173.330
Ortslage – innerorts 24.125
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 13.995
Ortslage – auf Autobahnen 3.672
Getötete 423
Schwerverletzte 5.122
Leichtverletzte 36.247

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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