Am Samstag kam es zu einem Auffahrunfall im Baustellenbereich der A 29. Vier Personen wurden leicht verletzt und es kam zu erheblichen Verkehrsbehinderungen.
Osnabrück: Verkehrsunfall auf der A 29 mit vier Verletzten
Oldenburg (ost)
Am Samstag, dem 23.08.2025, ereignete sich gegen 13:30 Uhr im Bereich der Baustelle auf der A 29 ein Auffahrunfall zwischen mehreren Fahrzeugen, bei dem vier Personen leicht verletzt wurden und es zu erheblichen Verkehrsbehinderungen kam. Die vier beteiligten Autos fuhren zunächst durch den einspurigen Bereich der Huntebrücke in Richtung Wilhelmshaven. Wegen des starken Verkehrs mussten einige Fahrer ihre Autos bis zum Stillstand abbremsen. Der Fahrer eines Kleintransporters aus Berlin übersah dies und fuhr auf das Auto eines 56-jährigen Luxemburgers auf. Durch die Wucht des Aufpralls wurde das Auto auf einen vor ihm stehenden Pkw eines 60-jährigen aus dem Kreis Recklinghausen geschoben, der wiederum gegen das Auto einer 76-jährigen aus Bochum prallte. Bei den Kollisionen wurden sowohl der Berliner und sein 22-jähriger Beifahrer als auch der Luxemburger und seine 56-jährige Mitfahrerin leicht verletzt. Drei der beteiligten Autos waren aufgrund der Schäden nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Für die Unfallaufnahme, an der Polizei und Feuerwehr beteiligt waren, mussten die Fahrbahnen in Richtung Wilhelmshaven und Osnabrück vorübergehend vollständig gesperrt werden. Aufgrund der Bergungs- und Reinigungsarbeiten konnte die Fahrbahn Richtung Norden erst gegen 17:30 Uhr wieder freigegeben werden, was zu erheblichen Verkehrsbehinderungen auf der Autobahn und den umliegenden Straßen führte. Gegen den Verursacher des Unfalls wurde ein Ermittlungsverfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung eingeleitet.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Niedersachsen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Niedersachsen insgesamt 211.737 Verkehrsunfälle. Davon waren 32.471 Unfälle mit Personenschaden, was 15,34% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 4.271 Fälle aus, was 2,02% der Gesamtzahl entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1.665 Fällen registriert, was 0,79% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 173.330 Fälle, was 81,86% aller Unfälle entspricht. Innerorts ereigneten sich 24.125 Unfälle (11,39%), außerorts (ohne Autobahnen) 13.995 Unfälle (6,61%) und auf Autobahnen 3.672 Unfälle (1,73%). Die Anzahl der Getöteten betrug 423, die Schwerverletzten 5.122 und die Leichtverletzten 36.247.
2023 | |
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Verkehrsunfälle insgesamt | 211.737 |
Unfälle mit Personenschaden | 32.471 |
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 4.271 |
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.665 |
Übrige Sachschadensunfälle | 173.330 |
Ortslage – innerorts | 24.125 |
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 13.995 |
Ortslage – auf Autobahnen | 3.672 |
Getötete | 423 |
Schwerverletzte | 5.122 |
Leichtverletzte | 36.247 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)