Die Polizei wurde über eine mögliche Verkehrsunfallflucht informiert. Der Fahrer übersah einen Stein, der unter das Fahrzeug geriet und Betäubungsmittel und Waffen wurden gefunden.
Osnabrück: Verkehrsunfallflucht in Bad Iburg

Osnabrück (ost)
Am Sonntag um 10:30 Uhr informierten Zeugen die Polizei über eine mögliche Verkehrsunfallflucht in der Liener Straße.
Es scheint, dass der Fahrer eines Transporters einen großen Stein übersah, der zwischen einem Gehweg und einem Parkplatz lag. Der Transporter fuhr über den Stein, der dann unter das Fahrzeug geriet und über mehrere hundert Meter mitgeschleppt wurde. Erst in einer benachbarten Straße kam das Fahrzeug zum Stillstand, da sich der Stein unter der Hinterachse verkeilt hatte und das Fahrzeug nicht mehr weiterfahren konnte.
Bei dem Fahrzeug trafen die Polizeibeamten vor Ort zwei Personen, darunter den Fahrer. Während der Unfallaufnahme gab es Hinweise auf eine mögliche Alkoholisierung des Mannes. Der Mann griff die Beamten während der Sachverhaltsaufnahme an, traf sie jedoch nicht. Die Situation konnte schnell unter Kontrolle gebracht und beruhigt werden.
Bei der Untersuchung des Transporters fanden die Beamten Betäubungsmittel sowie zwei Luftdruckwaffen und einen Schlagring. Der Fahrer wurde zur weiteren Klärung des Sachverhalts und zur Entnahme einer Blutprobe zur Dienststelle gebracht. Es stellte sich heraus, dass er auch keine gültige Fahrerlaubnis besaß.
Der Mann muss sich nun unter anderem wegen des Verdachts der Gefährdung des Straßenverkehrs durch Alkoholeinfluss, unerlaubtem Verlassen des Unfallorts, Fahrens ohne Fahrerlaubnis, des Besitzes von Waffen und Betäubungsmitteln sowie Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte verantworten.
Die Polizei hat die weiteren Ermittlungen zum Vorfall aufgenommen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Niedersachsen für 2022/2023
Die Drogenraten in Niedersachsen zwischen 2022 und 2023 blieben relativ konstant. Im Jahr 2022 wurden 35.970 Fälle von Drogenkriminalität registriert, wobei 33.839 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 30.300, wovon 26.376 männlich und 3.924 weiblich waren. Zudem waren 7.947 Verdächtige nicht deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der aufgezeichneten Fälle leicht auf 36.058, wobei 33.800 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen ging jedoch auf 29.653 zurück, wovon 25.755 männlich und 3.898 weiblich waren. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg auf 8.584. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Drogenfällen in Deutschland mit 73.917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 35.970 | 36.058 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 33.839 | 33.800 |
| Anzahl der Verdächtigen | 30.300 | 29.653 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 26.376 | 25.755 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 3.924 | 3.898 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 7.947 | 8.584 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Niedersachsen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Niedersachsen insgesamt 211.737 Verkehrsunfälle. Davon waren 32.471 Unfälle mit Personenschaden, was 15,34% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 4.271 Fälle aus, was 2,02% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1.665 Fällen registriert, was 0,79% entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 173.330 Fälle, was 81,86% ausmacht. Innerorts gab es 24.125 Unfälle (11,39%), außerorts (ohne Autobahnen) 13.995 Unfälle (6,61%) und auf Autobahnen 3.672 Unfälle (1,73%). Die Anzahl der Getöteten betrug 423, Schwerverletzte 5.122 und Leichtverletzte 36.247.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 211.737 |
| Unfälle mit Personenschaden | 32.471 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 4.271 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.665 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 173.330 |
| Ortslage – innerorts | 24.125 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 13.995 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.672 |
| Getötete | 423 |
| Schwerverletzte | 5.122 |
| Leichtverletzte | 36.247 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








