Die Polizei zieht ein ruhiges Fazit: Wenige Einsätze, keine Angriffe auf Einsatzkräfte. Sachschäden durch Sprengungen und Brände, Zeugen gesucht.
Ovelgönne: Silvesternacht in Delmenhorst/Oldenburg-Land/Wesermarsch

Delmenhorst (ost)
Die Polizeiinspektion Delmenhorst/Oldenburg-Land/Wesermarsch berichtet, dass die Silvesternacht insgesamt ruhig verlief. Es gab nur wenige typische Vorfälle wie Lärmbelästigung durch Feuerwerk oder alkoholbedingte Streitereien. Es gab keine Angriffe auf Einsatzkräfte.
Stadt Delmenhorst
Ein Feuer in einer Mülltonne in der Lessingstraße wurde gegen 19:45 Uhr von Zeugen entdeckt. Die Feuerwehr wurde alarmiert und zehn Einsatzkräfte rückten aus. Dank der schnellen Löschversuche der Zeugen konnte ein Übergreifen des Feuers auf das angrenzende Wohnhaus verhindert werden.
Das Sprengen von Zigaretten- und Kondomautomaten verursachte erhebliche Sachschäden. Automaten in der Straße „Fabrikhof“ um 21:00 Uhr, im Heidkruger Weg um 00:30 Uhr und in der Akazienstraße um 01:15 Uhr waren betroffen. Der Gesamtschaden wurde auf etwa 10.000 Euro geschätzt.
Personen, die Hinweise zu den Bränden oder den Sprengungen geben können, werden gebeten, sich unter 04221/1559-0 an die Polizei Delmenhorst zu wenden.
Das Gleiche gilt für den Einbruch in ein Mehrfamilienhaus in der Rosenstraße. Ein Unbekannter drang gegen 00:45 Uhr durch das Einschlagen einer Scheibe in eine Wohnung im Obergeschoss ein. Die Bewohner überraschten ihn jedoch, als er die Zimmer betrat, woraufhin er flüchtete.
Um 03:30 Uhr wurde ein 21-jähriger Delmenhorster auf der Nordenhamer Straße gestoppt, da er unsicher mit einem Kleinkraftrad fuhr. Sein Atemalkoholwert betrug 1,29 Promille und er hatte keine Fahrerlaubnis.
Landkreis Oldenburg
Im Landkreis Oldenburg war der Brand eines geparkten Pkws auf einer Einfahrt in Wardenburg das herausragende Ereignis der Nacht. Die Halterin bemerkte gegen 03:15 Uhr ihren brennenden Mercedes in der Straße „Am Westkamp“ und alarmierte die Feuerwehr. Die Freiwilligen Feuerwehren aus Wardenburg und Achternmeer löschten den Brand gegen 03:45 Uhr. Es entstanden keine Schäden am Wohnhaus, aber der Zeitwert des Autos wurde auf 12.000 Euro geschätzt. Der Mercedes wurde beschlagnahmt, um die Brandursache zu ermitteln.
Zwischen 17:00 und 23:00 Uhr wurde im Bremer Weg in Wildeshausen ein Briefkasten gesprengt. Ebenso wurde ein öffentlicher Mülleimer in der Westerstraße zerstört, als gegen 01:00 Uhr eine Feuerwerksbatterie hineingelegt wurde.
Landkreis Wesermarsch
Auch in der Wesermarsch blieb es in der Silvesternacht ruhig.
Bereits am 31. Dezember 2025 gegen 15:00 Uhr setzten Unbekannte zwei Altkleidercontainer in der Rathausstraße in Ovelgönne in Brand. Die Freiwillige Feuerwehr aus Ovelgönne konnte das Feuer mit 20 Einsatzkräften schnell unter Kontrolle bringen. Es entstanden Schäden in Höhe von etwa 2.000 Euro.
Um 15:45 Uhr kam ein 45-jähriger Mann in Brake mit einem Mercedes von der Berliner Straße ab. Er blieb unverletzt, war jedoch betrunken. Ein Alkoholtest ergab einen Wert von 1,22 Promille. Der Mercedes musste abgeschleppt werden, es entstanden Schäden in Höhe von rund 3.000 Euro. Gegen den Mann wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.
Gegen 23:00 Uhr brach im Saarlandweg in Berne ein Gartenhaus in Brand und wurde zerstört. Die wahrscheinliche Ursache war ein Feuerwerkskörper, der achtlos in den Garten geworfen wurde. Die Freiwillige Feuerwehr war mit 48 Einsatzkräften vor Ort. Personen, die Hinweise zu den Verursachern geben können, werden gebeten, sich unter 04401/935-0 an die Polizei Brake zu wenden.
Kurz nach Mitternacht legte ein 27-jähriger Mann aus dem Kreis Gütersloh in der Golzwarder Straße in Brake Feuer. Er schob mehrere Feuerwerksbatterien auf die Straße und zündete sie an. Das Feuer konnte nicht eigenständig gelöscht werden, daher musste die Feuerwehr eingreifen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Niedersachsen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Niedersachsen insgesamt 211.737 Verkehrsunfälle. Davon waren 32.471 Unfälle mit Personenschaden, was 15,34% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 4.271 aus, was 2,02% aller Unfälle ausmacht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel waren 1.665, was 0,79% entspricht. Die übrigen Sachschadensunfälle machten den größten Anteil aus mit 173.330, was 81,86% aller Unfälle ausmacht. Innerorts gab es 24.125 Unfälle (11,39%), außerorts (ohne Autobahnen) 13.995 Unfälle (6,61%) und auf Autobahnen 3.672 Unfälle (1,73%). Insgesamt gab es 423 Getötete, 5.122 Schwerverletzte und 36.247 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 211.737 |
| Unfälle mit Personenschaden | 32.471 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 4.271 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.665 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 173.330 |
| Ortslage – innerorts | 24.125 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 13.995 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.672 |
| Getötete | 423 |
| Schwerverletzte | 5.122 |
| Leichtverletzte | 36.247 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








