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Oyten: Alkoholunfall in Kirchlinteln

Eine 64-Jährige verursachte einen Unfall unter Alkoholeinfluss, was zu einem geringen Schaden führte. Eine Blutprobe wurde entnommen, und sie wird wegen Gefährdung des Straßenverkehrs ermittelt.

Foto: Depositphotos

PI Verden/Osterholz (ost)

Verden PI Bereich

Unfall unter Alkoholeinfluss

In Kirchlinteln fuhr eine 64-jährige Frau am späten Samstagnachmittag mit ihrem VW Beetle die Luttumer Dorfstraße entlang. Dabei geriet sie nach rechts von der Straße ab und landete in einem Graben, wodurch ein geringer Schaden entstand. Die Polizeibeamten in Verden stellten vor Ort fest, dass die 64-jährige Frau unter Alkoholeinfluss stand, weshalb eine Blutprobe entnommen wurde. Sie wird nun wegen Gefährdung des Straßenverkehrs untersucht. Im Zuge dieses Verfahrens wurde ihr Führerschein eingezogen. Die Frau wurde leicht verletzt und mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht.

Achim PK Bereich

Fahren ohne Führerschein

In Ottersberg kontrollierten Polizeibeamte am späten Samstagabend des 31.01.2026 einen VW Touran in der Straße „Am Damm“. Es stellte sich heraus, dass der Führerschein der 50-jährigen Fahrerin ungültig ist, da er außerhalb der EU ausgestellt wurde und sie sich seit mehr als 6 Monaten in Deutschland aufhält. Die 50-jährige Frau muss sich nun wegen Fahrens ohne gültige Fahrerlaubnis verantworten.

Alkohol am Steuer

In Thedinghausen kontrollierten Polizeibeamte am frühen Sonntagmorgen einen VW Golf in Weder auf der Achimer Landstraße. Bei der 29-jährigen Fahrerin wurde eine Atemalkoholkonzentration von 0,72 Promille festgestellt. Ihr wurde die Weiterfahrt untersagt und ein Verkehrsordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet.

Langwedel ESD-BAB Bereich

Drogenbeeinflusster Autofahrer gestoppt

Auf der A1 in Oyten kontrollierten Polizeibeamte der Autobahnpolizei Langwedel gemeinsam mit dem Zoll einen Audi A5. Sie stellten fest, dass der 22-jährige Fahrer aus Schweden unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand. Der Fahrer gab den Konsum zu, daher musste er sich einer Blutentnahme unterziehen. Zur Sicherung des Ordnungswidrigkeitenverfahrens wurde eine Sicherheitsleistung von mehreren hundert Euro einbehalten.

Missbräuchliche Nutzung der Rettungsgasse

Auf der A27 in Walsrode muss ein 18-jähriger BMW-Fahrer aufgrund der missbräuchlichen Nutzung der Rettungsgasse mit einem empfindlichen Bußgeld und einem Fahrverbot rechnen. Die Autobahnpolizei Langwedel war dabei, einen Unfall aufzunehmen, als sich vor der Unfallstelle ein Stau bildete. Der Fahrer nutzte die gut gebildete Rettungsgasse und wurde dabei von Zeugen beobachtet. An der Unfallstelle wurde er konfrontiert. Neben dem Fahrverbot und der Geldstrafe droht ihm ein kostenpflichtiges Aufbauseminar und eine Verlängerung der Probezeit.

Schwer verletzt bei Unfall

Auf der A27 in Walsrode wurde eine 24-jährige VW-Fahrerin am Samstagnachmittag schwer verletzt, als sie mit dem Sattelzug eines 40-jährigen kollidierte. Zeugenberichten zufolge überholte sie gerade den Sattelzug, als sie plötzlich nach rechts ausscherte und mit dem Sattelzug zusammenstieß. Der Aufprall war so heftig, dass ihr Auto ins Schleudern geriet, gegen die Mittelschutzplanke prallte und schließlich quer zur Fahrbahn zum Stehen kam. Der Gesamtschaden wird auf über 10.000 Euro geschätzt. Die Fahrerin wurde zur weiteren Behandlung ins Krankenhaus gebracht.

Mit gefälschten Kennzeichen vor der Polizei geflohen

Auf der A27 in Bremen entzog sich der Fahrer eines dunklen Audis am Samstagvormittag einer Polizeikontrolle. Polizeibeamte der Autobahnpolizei Langwedel stellten fest, dass das angebrachte Kennzeichen nicht zum Audi vor ihnen gehörte, sondern zu einem anderen Fahrzeug. Als sie versuchten, den Fahrer zu stoppen, beschleunigte er stark und überholte rechts und über den Seitenstreifen. Der Fahrer steht nun vor mehreren Strafverfahren und einem Fahrverbot. Zeugen, die durch das Verhalten des Audifahrers gefährdet wurden, werden gebeten, sich bei der Autobahnpolizei Langwedel (Tel.: 04232/94590) zu melden.

Osterholz PK Bereich

Einbruch in Reihenhaus mit Diebstahl von Goldschmuck

In Ritterhude brachen Unbekannte am Samstagabend in ein Reihenhaus in der Ringstraße ein. Nachdem sie verschiedene Räume durchsucht hatten, entkamen sie unerkannt mit Goldschmuck und anderen gestohlenen Gegenständen. Zeugen, die verdächtige Personen oder Fahrzeuge zwischen 17:30 und 23:00 Uhr beobachtet haben, werden gebeten, sich bei der Polizei in Osterholz (Tel.: 04791/3070) zu melden.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Niedersachsen für 2022/2023

Die Drogenraten in Niedersachsen zwischen 2022 und 2023 zeigen eine leichte Steigerung. Im Jahr 2022 wurden 35.970 Fälle erfasst, wovon 33.839 gelöst wurden. Es gab insgesamt 30.300 Verdächtige, davon waren 26.376 männlich und 3.924 weiblich. 7.947 Verdächtige waren nicht deutsch. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der erfassten Fälle auf 36.058, wobei 33.800 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen sank auf 29.653, wovon 25.755 männlich und 3.898 weiblich waren. 8.584 Verdächtige waren nicht deutsch. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an erfassten Drogenfällen in Deutschland mit 73.917 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 35.970 36.058
Anzahl der aufgeklärten Fälle 33.839 33.800
Anzahl der Verdächtigen 30.300 29.653
Anzahl der männlichen Verdächtigen 26.376 25.755
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 3.924 3.898
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 7.947 8.584

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Niedersachsen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Niedersachsen insgesamt 211.737 Verkehrsunfälle. Davon waren 32.471 Unfälle mit Personenschaden, was 15,34% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 2,02% aus, was 4.271 Unfällen entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1.665 Fällen registriert, was 0,79% aller Unfälle ausmacht. Der Großteil der Unfälle, nämlich 81,86%, waren übrige Sachschadensunfälle. In innerorts gelegenen Ortslagen ereigneten sich 24.125 Unfälle (11,39%), in außerorts gelegenen Ortslagen ohne Autobahnen 13.995 Unfälle (6,61%) und auf Autobahnen 3.672 Unfälle (1,73%). Insgesamt gab es 423 Getötete, 5.122 Schwerverletzte und 36.247 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 211.737
Unfälle mit Personenschaden 32.471
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 4.271
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.665
Übrige Sachschadensunfälle 173.330
Ortslage – innerorts 24.125
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 13.995
Ortslage – auf Autobahnen 3.672
Getötete 423
Schwerverletzte 5.122
Leichtverletzte 36.247

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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