Mobiles Menü schließen
Startseite Schlagzeilen

Oyten: Einbruch und Unfall in Verden

Einbruch in Arztpraxis mit gestohlenem Tresor und Bargeld. Unfall auf A1 bei Oyten mit Verletzten und 37.000 Euro Sachschaden.

Sattelzug in Vollbrand auf der A1
Foto: Presseportal.de

Landkreise Verden & Osterholz (ost)

VERDEN DISTRICT

+Einbruch in eine Arztpraxis+ Langwedel. In der Nacht von Montag auf Dienstag, zwischen 22.30 Uhr und 06.50 Uhr, drangen bisher unbekannte Täter in den Kittelweg in eine Arztpraxis ein. Sie öffneten gewaltsam ein Fenster im hinteren Bereich und gelangten in die Räumlichkeiten. Ersten Erkenntnissen zufolge entwendeten sie einen Tresor und Bargeld. Die Polizei bittet Zeugen, die Informationen über die Tat oder die Täter haben, sich unter 04231-8060 zu melden.

+Unfall auf der A1 bei Oyten führt zu erheblichen Verkehrsbehinderungen+ Oyten. Auf der A1 in Richtung Hamburg, zwischen den Anschlussstellen Oyten und Posthausen, ereignete sich am Dienstagmorgen gegen 09.10 Uhr ein Verkehrsunfall mit drei beteiligten Fahrzeugen. Eine Person erlitt schwere und eine Person leichte Verletzungen.

Ersten Informationen zufolge fuhr ein 34-jähriger Fahrer eines Sattelzuges auf dem rechten Fahrstreifen und geriet mit seinem Fahrzeug auf den mittleren Fahrstreifen. Dadurch wich ein dort fahrender Pkw nach links aus, um eine Kollision zu vermeiden. Ein 40-jähriger Fahrer eines Seat fuhr auf dem linken Fahrstreifen und musste ebenfalls nach links ausweichen. Dadurch prallte er gegen die Mittelschutzplanke und geriet ins Schleudern. Dabei kollidierte der Seat mit dem Sattelzug und kam schließlich im Seitenraum in einem Graben zum Stillstand. Der 40-Jährige wurde schwer und der 34-Jährige leicht verletzt. Sie wurden mit dem Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht.

Aufgrund des Verkehrsunfalls musste die A1 vorübergehend vollständig gesperrt werden. Nachdem die Fahrzeuge auf den Seitenstreifen verlagert werden konnten und die Autobahnmeisterei die Fahrbahn gereinigt hatte, konnten im Verlauf die linke und mittlere Fahrstreifen wieder freigegeben werden. Der rechte Fahrstreifen blieb für die Bergung des Seat bis ca. 12 Uhr gesperrt. Aufgrund der Sperrung kam es zu erheblichen Verkehrsbehinderungen und langen Staus auf der A1. Der entstandene Sachschaden wird auf ca. 37.000 Euro geschätzt.

+Radfahrerin missachtet Vorfahrt+ Verden. Am Kreisverkehr der Hamburger Straße kollidierten am Dienstagmittag eine 52 Jahre alte Nissan-Fahrerin und eine 37 Jahre alte Radfahrerin. Die 52-jährige Fahrerin fuhr die Elisabeth-Selbert-Straße entlang und wollte in den Kreisverkehr einfahren. Die Radfahrerin war auf dem linken Geh- und Radweg der Hamburger Straße unterwegs und wollte die Fahrbahn an der Einmündung in Richtung Stadtzentrum überqueren. Dabei missachtete sie das Vorfahrtszeichen. Infolgedessen stieß sie mit dem Pkw zusammen und wurde leicht verletzt. Es entstand ein geschätzter Sachschaden von ca. 4000 Euro.

+Vollbrand eines Sattelzuges+ Achim/A1. Am Mittwochmorgen gegen 03.30 Uhr brach auf der A1 in Richtung Hamburg im Bereich des Bremer Kreuzes ein Brand an einem Sattelzug aus.

Nach ersten Informationen bemerkte die 56-jährige Fahrerin des Schwertransporters während der Fahrt einen Feuerschein im hinteren Bereich des Sattelzuges. Sie stellte den Sattelzug auf dem Parallelfahrstreifen der Autobahn ab und entdeckte Flammen an den Aggregaten der Sattelzugmaschine. Zusammen mit einem Ersthelfer unternahm sie erste Löschversuche. Trotzdem geriet der Sattelzug in Vollbrand. Die Fahrzeugführerin atmete Rauch ein und wurde leicht verletzt.

Die angerufene Feuerwehr löschte schließlich den Brand. Während der Löscharbeiten mussten der Parallelfahrstreifen und Teile der Fahrbahn gesperrt werden. Anschließend wurde die A1 in Richtung Hamburg wieder freigegeben.

Die aufwendigen Bergungsarbeiten des ausgebrannten Sattelzuges und die anschließenden Reinigungsarbeiten dauern derzeit an, und der Parallelfahrstreifen bleibt weiterhin gesperrt. Dadurch ist voraussichtlich bis in den Vormittag mit Verkehrsbehinderungen im Bereich des Bremer Kreuzes zu rechnen.

Es entstand ein geschätzter Sachschaden von 250.000 Euro.

OSTERHOLZ DISTRICT

Derzeit gibt es keine Meldungen.

Quelle: Presseportal

Einbruchstatistiken in Niedersachsen für 2022/2023

Die Einbruchsraten in Niedersachsen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 6510 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 7646 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging jedoch von 1570 auf 1517 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen verringerte sich auch von 1299 auf 1244, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 1115 auf 1068 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 184 auf 176 sank. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen nahm ebenfalls ab, von 509 auf 434. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Einbrüchen in Deutschland mit 27061 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 6.510 7.646
Anzahl der aufgeklärten Fälle 1.570 1.517
Anzahl der Verdächtigen 1.299 1.244
Anzahl der männlichen Verdächtigen 1.115 1.068
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 184 176
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 509 434

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Niedersachsen für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Niedersachsen im Jahr 2023 zeigt insgesamt 211.737 Unfälle. Davon endeten 32.471 Unfälle mit Personenschaden, was 15,34% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 4.271 Unfälle aus, was 2,02% entspricht. 1.665 Unfälle wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht, was 0,79% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 173.330, was 81,86% aller Unfälle entspricht. Innerorts ereigneten sich 24.125 Unfälle (11,39%), außerorts (ohne Autobahnen) 13.995 Unfälle (6,61%) und auf Autobahnen 3.672 Unfälle (1,73%). Insgesamt gab es 423 Getötete, 5.122 Schwerverletzte und 36.247 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 211.737
Unfälle mit Personenschaden 32.471
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 4.271
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.665
Übrige Sachschadensunfälle 173.330
Ortslage – innerorts 24.125
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 13.995
Ortslage – auf Autobahnen 3.672
Getötete 423
Schwerverletzte 5.122
Leichtverletzte 36.247

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

Karte für diesen Artikel

nf24