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Phishing-Welle in Braunschweig

Täter erbeuten Geld durch gefälschte Zahlungsabwicklung bei Online-Verkäufen. Polizei warnt vor Betrugsmasche.

Foto: Depositphotos

Braunschweig (ost)

Braunschweig, 25.06.2026

Diebe stehlen Geld durch gefälschte Zahlungsabwicklung bei Online-Verkäufen

Die Polizei in Braunschweig warnt vor einer zunehmend häufigen Betrugsmasche im Zusammenhang mit Online-Verkäufen. In den letzten Tagen wurden viele Anzeigen erstattet. Die Diebe zielen gezielt auf Verkäufer auf Kleinanzeigen- und Verkaufsplattformen ab und stehlen durch gefälschte Zahlungsabwicklungen große Geldbeträge. Personen jeden Alters sind betroffen. Die Diebe kontaktieren in der Regel Personen, die Waren über Online-Kleinanzeigenportale oder ähnliche Verkaufsplattformen anbieten. Während des Verkaufsprozesses geben die Betrüger vor, dass eine Zahlung über PayPal beispielsweise nicht möglich sei oder andere technische Probleme vorliegen. Danach werden die Verkäufer aufgefordert, ihre persönliche E-Mail-Adresse anzugeben. Kurz darauf erhalten sie eine vermeintliche Kauf- oder Zahlungsbestätigung per E-Mail. Diese Nachricht wirkt oft professionell und enthält einen Link zur vermeintlichen Zahlungsabwicklung. Nach dem Klicken auf den Link werden die Opfer auf eine gefälschte Website weitergeleitet. Dort sollen sie ihre Bank auswählen und die Zahlung bestätigen. Dann wird eine Push-TAN oder Freigabeanfrage im Online-Banking ausgelöst. Den Opfern wird erklärt, dass ein angezeigter Betrag nur technisch erforderlich ist, nicht abgebucht wird und nur zur Verifizierung dient. Tatsächlich autorisieren die Opfer jedoch mit der Freigabe eine Überweisung oder Zahlung. Das Geld wird jedoch sofort auf die Konten der Diebe überwiesen.

Empfehlungen der Polizei:

Wer vermutet, Opfer dieser Betrugsmasche geworden zu sein, sollte sofort seine Bank kontaktieren, gegebenenfalls Online-Banking-Zugänge sperren lassen und Anzeige bei der Polizei erstatten. Die Polizei empfiehlt erhöhte Wachsamkeit und bittet darum, insbesondere Angehörige und Bekannte über diese derzeit häufig auftretende Betrugsmasche zu informieren.

Quelle: Presseportal

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