Ein 35-Jähriger wird beschuldigt, einen Mann auf die Straße gestoßen zu haben, wodurch ein Autofahrer einen Zusammenstoß verhindern musste.
Polizei Hannover ermittelt nach Angriff am Königsworther Platz

Hannover (ost)
Ein 35-Jähriger wird beschuldigt, am Montag, dem 27.04.2026, am Königsworther Platz in Hannover einen anderen Mann zuerst geschlagen und dann auf die Straße gestoßen zu haben. Ein Autofahrer musste bremsen und ausweichen, um einen Zusammenstoß zu verhindern. Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts auf versuchte gefährliche Körperverletzung und gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr und sucht nach Zeugen.
Nach den bisherigen Erkenntnissen der örtlichen Polizeistation Schützenplatz fand die Tat am 27.04.2026 in den Mittagsstunden im Bereich der Fußgängerampel am Königsworther Platz/Ecke Schloßwender Straße statt. Gegen 12:00 Uhr begab sich der 35-Jährige vom Königsworther Platz zum Übergang an der Schloßwender Straße und griff einen bisher unbekannten Mann an. Kurz darauf stieß er den Mann, der daraufhin auf die Straße fiel. Ein Autofahrer, der sich zu diesem Zeitpunkt mit seinem Fahrzeug näherte, musste bremsen und ausweichen, um zu verhindern, dass der auf der Straße liegende Mann vom Fahrzeug erfasst und möglicherweise verletzt wurde.
Die Polizeieinsatzkräfte, die bereits aufgrund des auffälligen Verhaltens des 35-Jährigen zum Königsworther Platz geeilt waren und kurz darauf auf den Stoß aufmerksam gemacht wurden, nahmen den Angreifer vor Ort vorläufig fest. Zu diesem Zeitpunkt waren jedoch sowohl der gestoßene Fußgänger als auch der zum Bremsen gezwungene Autofahrer verschwunden.
Aufgrund seines psychischen Zustands wurde der 35-Jährige in eine Fachklinik eingewiesen. Die Polizei leitete Ermittlungsverfahren wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung und gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr ein.
Sowohl der Autofahrer als auch der von dem Tatverdächtigen angegriffene Fußgänger werden gebeten, sich beim Polizeikommissariat Hannover-Limmer unter der Telefonnummer 0511 109-3915 zu melden. /ram, ms
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Niedersachsen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Niedersachsen insgesamt 211.737 Verkehrsunfälle. Davon waren 32.471 Unfälle mit Personenschaden, was 15,34% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 4.271 Fälle aus, was 2,02% entspricht. 1.665 Unfälle wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht, was 0,79% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 173.330 Fälle, was 81,86% entspricht. In innerorts gelegenen Ortslagen ereigneten sich 24.125 Unfälle (11,39%), außerorts (ohne Autobahnen) waren es 13.995 Unfälle (6,61%) und auf Autobahnen 3.672 Unfälle (1,73%). Die Anzahl der Getöteten betrug 423, die Schwerverletzten waren 5.122 und die Leichtverletzten 36.247.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 211.737 |
| Unfälle mit Personenschaden | 32.471 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 4.271 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.665 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 173.330 |
| Ortslage – innerorts | 24.125 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 13.995 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.672 |
| Getötete | 423 |
| Schwerverletzte | 5.122 |
| Leichtverletzte | 36.247 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








