Eine 59-jährige Frau wurde von einem E-Scooter angefahren und verletzt. Der Fahrer flüchtete, die Polizei bittet um Hinweise.
Polizei Hannover sucht Zeugen nach Verkehrsunfallflucht

Hannover (ost)
Am Abend des Freitag, 02.10.2026, wurde eine 59-jährige Frau aus Hannover auf der Legionsbrücke von einem E-Scooter angefahren und leicht verletzt. Der Fahrer des Unfallfahrzeugs flüchtete danach vom Ort des Geschehens. Die Polizei Hannover bittet nun die Bevölkerung um Unterstützung bei der Suche nach dem Mann.
Nach den bisherigen Informationen des Verkehrsunfalldienstes Hannover befanden sich gegen 23:05 Uhr sowohl die 59-jährige Fußgängerin als auch der bisher unbekannte Fahrer des E-Scooters auf dem Geh- und Radweg der Lavesallee, von der Einmündung Beuermannstraße kommend in Richtung Auestraße / Haltestelle Allerweg. Die Fußgängerin nutzte dabei den Radweg entgegen der Vorschrift. Etwa in der Mitte der Legionsbrücke kollidierte der von hinten herannahende E-Scooter-Fahrer mit der Frau, die daraufhin zu Boden fiel.
Der Mann hielt nach dem Aufprall kurz an, setzte dann jedoch seine Fahrt fort, ohne seine persönlichen Daten zu hinterlassen. Der Unbekannte wird als etwa 25 Jahre alt, 1,70 Meter bis 1,80 Meter groß und schlank beschrieben. Er hat dunkle Haare und trug zum Zeitpunkt des Unfalls ein weißes T-Shirt sowie eine dunkelblaue Jeans.
Die Polizei hat Ermittlungen wegen fahrlässiger Körperverletzung und unerlaubten Entfernens vom Unfallort aufgenommen. Da sich der Vorfall nach dem Oktoberfest-Feuerwerk ereignete und viele Passanten vor Ort waren, hofft die Polizei auf hilfreiche Hinweise. Zeugen, die den Zusammenstoß beobachtet haben oder Informationen zur Identität und zum Verbleib des E-Scooter-Fahrers haben, werden gebeten, sich beim Verkehrsunfalldienst Hannover unter der Telefonnummer 0511 109-1888 zu melden. /nash
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Niedersachsen für 2023
Im Jahr 2023 gab es insgesamt 211.737 Verkehrsunfälle in Niedersachsen. Davon waren 32.471 Unfälle mit Personenschaden, was 15,34% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 4.271 Fälle aus, was 2,02% aller Unfälle entspricht. 1.665 Unfälle, also 0,79%, wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht. Die meisten Unfälle, nämlich 173.330, waren Übrige Sachschadensunfälle, was 81,86% aller Unfälle ausmacht. Innerorts ereigneten sich 24.125 Unfälle (11,39%), außerorts (ohne Autobahnen) 13.995 Unfälle (6,61%) und auf Autobahnen 3.672 Unfälle (1,73%). Insgesamt gab es 423 Getötete, 5.122 Schwerverletzte und 36.247 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 211.737 |
| Unfälle mit Personenschaden | 32.471 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 4.271 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.665 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 173.330 |
| Ortslage – innerorts | 24.125 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 13.995 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.672 |
| Getötete | 423 |
| Schwerverletzte | 5.122 |
| Leichtverletzte | 36.247 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








