In Langenhagen und Umgebung wurden Verkehrskontrollen durchgeführt. Ein E-Scooter-Fahrer leistete erheblichen Widerstand und hatte 1,28 Promille Alkohol im Blut.
Polizei Hannover zieht Bilanz nach Schwerpunktkontrollen

Hannover (ost)
In der Nacht vom Freitag, dem 19.06.2026, bis zum Samstag, dem 20.06.2026, führte die Polizei Hannover im Rahmen der Themenschwerpunktwoche „Alkohol und Drogen im Straßenverkehr / Fahrtüchtigkeit“ gezielte Verkehrskontrollen im Stadtgebiet Langenhagen sowie in den angrenzenden Bereichen der Polizeiinspektion Burgdorf durch und ahndete Verstöße.
Während der Nacht überprüften die Polizistinnen und Polizisten der Spezialisierten Verfügungseinheit des Zentralen Verkehrsdienstes Hannover insgesamt 24 Fahrzeuge. Ein 21-jähriger E-Scooter-Fahrer sorgte dabei für Aufsehen. Nachdem er eine rote Ampel missachtet hatte, versuchte ihn eine Streifenwagenbesatzung zu stoppen. Er reagierte jedoch nicht auf die Anhaltesignale und versuchte, sich der Kontrolle durch Flucht zu entziehen. Als die Beamten ihn nach einer kurzen Verfolgung einholten und sich mit dem Streifenwagen neben ihn setzten, steuerte der Mann seinen E-Scooter gegen das Polizeifahrzeug. Daraufhin verlor er die Kontrolle, stürzte und leistete bei der Festnahme erheblichen Widerstand. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,28 Promille, weshalb ihm eine Blutprobe entnommen wurde. Er wird nun wegen des Verdachts der Gefährdung des Straßenverkehrs infolge von Alkohol in Verbindung mit einem Verkehrsunfall ermittelt. Die Ergebnisse der Blutprobe liegen der Polizei noch nicht vor.
Außerdem stoppten die Einsatzkräfte zwei Autofahrer, die vermutlich unter dem Einfluss von Cannabis standen. Gegen die beiden Männer wurden entsprechende Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet und Blutproben angeordnet. Da beide Fahrer keinen festen Wohnsitz in Deutschland haben, behielt die Polizei vor Ort eine Sicherheitsleistung von jeweils 750,00 Euro ein. Des Weiteren ahndeten die Beamten während des Einsatzes verschiedene weitere Verstöße wie die Missachtung der Gurtpflicht, die rechtswidrige Handynutzung am Steuer sowie das Fehlen der erforderlichen Dokumente.
Die Polizei Hannover betont in diesem Zusammenhang, dass Alkohol, Drogen und Medikamente am Steuer zu den Hauptursachen für schwere Verkehrsunfälle gehören und ein massives Risiko für alle Verkehrsteilnehmer darstellen. Um gefährliche Fahrten frühzeitig zu unterbinden und die Sicherheit auf den Straßen nachhaltig zu erhöhen, wird die Behörde auch in Zukunft konsequent gezielte Schwerpunktkontrollen im Stadtgebiet und der Region durchführen. /nash, ms
Quelle: Presseportal








