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Polizei Hildesheim schließt Präventionswoche ab

Im Rahmen gezielter Maßnahmen sensibilisierte die Polizei die Bevölkerung für die Gefahren von Taschendiebstählen in Supermärkten. Präventionsmaßnahmen fanden an verschiedenen Standorten statt.

Foto: unsplash

Hildesheim (ost)

STADT UND LANDKREIS HILDESHEIM – Im Zuge einer Präventionswoche führten die Polizeidirektion Hildesheim sowie die beteiligten Polizeikommissariate gezielte Maßnahmen durch, um die Bevölkerung für die Risiken von Taschendiebstählen in Supermärkten zu sensibilisieren.

Die präventiven Maßnahmen wurden an verschiedenen Orten umgesetzt. In Sarstedt setzte die Polizei auf eine Mischung aus offensichtlicher Präsenz und verdeckten Beobachtungen. Während ein Polizist in Uniform vor den Geschäften für Aufsehen sorgte, agierten Kollegen in Zivil innerhalb der Verkaufsräume. Durch das Anbringen eines roten Punktes auf Geldbörsen durch die Zivilbeamten wurde verdeutlicht, welche Gelegenheit ein Dieb gehabt hätte. Zudem wurden Kunden an der Kasse gezielt darauf hingewiesen, ihre PIN sicher einzugeben, um die Sicherheit beim Kartenzahlungsprozess zu erhöhen.

In Gronau wurden ausschließlich Unterhaltungen geführt und Flyer verteilt. Das Präventionsteam der Inspektion war ebenfalls im Einsatz. Sie standen vor Supermärkten im Stadtgebiet von Hildesheim. Auch hier stand der persönliche Austausch im Mittelpunkt. Zusätzlich zu den Gesprächen vor Ort wurde die Aufklärungsarbeit digital durch Videos und Textbeiträge auf den Social-Media-Kanälen der Polizei unterstützt.

Um sich effektiv vor Taschendiebstählen zu schützen, gibt die Polizei folgende Verhaltensregeln:

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Taschendiebstählen in Niedersachsen für 2022/2023

Die Taschendiebstahlraten in Niedersachsen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 6843 Fälle registriert, während es 2023 bereits 7335 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 485 auf 608. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 453 auf 529, wobei die Mehrheit der Verdächtigen männlich war. Im Vergleich dazu wurden in Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 insgesamt 39519 Taschendiebstähle gemeldet, was die höchste Anzahl in Deutschland darstellt.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 6.843 7.335
Anzahl der aufgeklärten Fälle 485 608
Anzahl der Verdächtigen 453 529
Anzahl der männlichen Verdächtigen 326 394
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 127 135
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 309 386

Quelle: Bundeskriminalamt

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