Die Spezialisierte Verfügungseinheit kontrollierte den Sonntagsverkehr und untersagte drei Fahrzeugen die Weiterfahrt aufgrund von Verstößen gegen das Sonntagsfahrverbot.
Polizei kontrolliert Sonntagsfahrverbot in Hannover

Hannover (ost)
Am Sonntag, den 19.07.2026, überwachte die Spezialisierte Verfügungseinheit (SVE) der Polizei Hannover den Verkehr am Sonntag und untersagte drei Fahrzeugen die Weiterfahrt. Bereits in der Vorwoche fanden am Samstag, den 11.07.2026, Kontrollen statt, bei denen bereits fünf Fahrzeugen die Weiterfahrt untersagt wurde.
Das Hauptziel war es, den Ferienreiseverkehr zu überwachen und zu verbessern. Die Einsatzkräfte der SVE waren ab 7:30 Uhr auf den Autobahnen (A) 2, (A) 7 und (A) 37 im Einsatz. Dabei lag der Fokus auf dem geltenden Sonn- und Feiertagsfahrverbot sowie der Ferienreiseverordnung für den Güterverkehr. Von diesem sind nur Ausnahmen wie frische Lebensmittel befreit. In der Hauptreisezeit ist es besonders wichtig, einen sicheren und planmäßigen Reiseverkehr zu gewährleisten. Hierbei hilft die Ferienreiseverordnung, die in der Haupturlaubszeit im Sommer auch an Samstagen vorübergehend den Schwerlastverkehr einschränkt.
Während des Einsatzes am Sonntag wurden insgesamt 49 Fahrzeuge kontrolliert. Dabei stellten die Einsatzkräfte drei Verstöße gegen das Sonntagsfahrverbot mit Ladungen wie Lasagne oder Schnittblumen fest. Auch ein überladener Sprinter wurde kontrolliert. Insgesamt wurden drei Weiterfahrtverbote ausgesprochen.
Die Spezialisierte Verfügungseinheit wird die Kontrollen weiterhin verstärkt durchführen, um die Einhaltung der Vorschriften im Güterverkehr sicherzustellen und zur allgemeinen Verkehrssicherheit beizutragen. /ef, pol
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Niedersachsen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Niedersachsen insgesamt 211.737 Verkehrsunfälle. Davon waren 32.471 Unfälle mit Personenschaden, was 15,34% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 2,02% der Gesamtzahl aus, was 4.271 Unfällen entspricht. 1.665 Unfälle, also 0,79%, wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht. Die meisten Unfälle, nämlich 81,86%, waren Übrige Sachschadensunfälle. Bezogen auf die Ortslage ereigneten sich 24.125 Unfälle innerorts (11,39%), 13.995 außerorts (6,61%) und 3.672 auf Autobahnen (1,73%). Insgesamt gab es 423 Getötete, 5.122 Schwerverletzte und 36.247 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 211.737 |
| Unfälle mit Personenschaden | 32.471 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 4.271 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.665 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 173.330 |
| Ortslage – innerorts | 24.125 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 13.995 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.672 |
| Getötete | 423 |
| Schwerverletzte | 5.122 |
| Leichtverletzte | 36.247 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








