In einer Gaststätte an der Buerschen Straße trafen Einsatzkräfte am Dienstagabend gegen 22.30 Uhr zehn Männer zwischen 24 und 62 Jahren am Pokertisch an. Bargeld und Mobiltelefone wurden beschlagnahmt.
Polizei löst Glücksspielrunde in Osnabrück auf

Osnabrück (ost)
Auf frischer Tat erwischt: Am Dienstagabend lösten Polizeikräfte im rückwärtigen Bereich einer Gaststätte an der Buerschen Straße in Osnabrück eine illegale Glücksspielrunde auf.
Nachdem ein Hinweis auf unerlaubtes Glücksspiel an dem genannten Ort eingegangen war, trafen die Einsatzkräfte gegen 22.30 Uhr insgesamt zehn Beschuldigte an einem Pokertisch an (Foto). Alle waren männlich und zwischen 24 und 62 Jahre alt. Die Staatsanwaltschaft Osnabrück ordnete eine Durchsuchung des Objekts an. Dabei beschlagnahmten die Einsatzkräfte Bargeld und Mobiltelefone.
Bereits in der vergangenen Woche waren mehrere Objekte in Osnabrück und Belm durchsucht worden. Anlass waren Ermittlungen wegen des Verdachts auf illegales Glücksspiel und einen Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz. Ob Zusammenhänge bestehen, wird geprüft. Die Ermittlungen sind noch nicht abgeschlossen.
Hier ist der Link zur Pressemitteilung vom 30.10.2026: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/104236/6380735
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Niedersachsen für 2022/2023
In Niedersachsen sank die Zahl der erfassten Mordfälle von 278 im Jahr 2022 auf 236 im Jahr 2023, ein Rückgang um rund 15 Prozent. Die Zahl der aufgeklärten Fälle ging von 258 auf 225 zurück. Zugleich verringerte sich die Zahl der Tatverdächtigen von 380 auf 315: 2022 waren darunter 329 Männer, 51 Frauen und 152 nichtdeutsche Tatverdächtige; 2023 waren es 269 Männer, 46 Frauen und 127 nichtdeutsche Tatverdächtige. Nordrhein-Westfalen verzeichnete 2023 mit 470 Fällen die meisten Mordfälle in Deutschland und damit nahezu doppelt so viele wie Niedersachsen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 278 | 236 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 258 | 225 |
| Anzahl der Verdächtigen | 380 | 315 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 329 | 269 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 51 | 46 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 152 | 127 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zur Drogenkriminalität in Niedersachsen für 2022/2023
In Niedersachsen stieg die Zahl der erfassten Drogendelikte von 35.970 im Jahr 2022 leicht auf 36.058 im Jahr 2023. Die Zahl der aufgeklärten Fälle sank im gleichen Zeitraum von 33.839 auf 33.800. Insgesamt wurden 2023 mit 29.653 weniger Tatverdächtige registriert als 2022 mit 30.300. Darunter waren 25.755 männliche und 3.898 weibliche Tatverdächtige, gegenüber 26.376 beziehungsweise 3.924 im Vorjahr. Die Zahl der nichtdeutschen Tatverdächtigen stieg hingegen von 7.947 auf 8.584. Nordrhein-Westfalen verzeichnete 2023 mit 73.917 Fällen die meisten Drogendelikte in Deutschland und damit mehr als doppelt so viele wie Niedersachsen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 35.970 | 36.058 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 33.839 | 33.800 |
| Anzahl der Verdächtigen | 30.300 | 29.653 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 26.376 | 25.755 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 3.924 | 3.898 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 7.947 | 8.584 |
Quelle: Bundeskriminalamt








