Mobiles Menü schließen
Startseite Schlagzeilen

Polizei Peine: Rettungskräfte bedroht und angegriffen

Rettungswagenbesatzung benötigt Polizeiunterstützung, Mann randaliert, größere Suchaktion, Strafverfahren folgen.

Foto: Depositphotos

Peine (ost)

In den frühen Morgenstunden des 18.05.2026 bat die Besatzung eines Krankenwagens um Hilfe von der Polizei in Neubrück. Der Krankenwagen wurde gerufen, da ein offensichtlich stark betrunkener Mann Hilfe benötigte. Nachdem sie mit der Erstversorgung des 35-Jährigen begonnen hatten, begann er jedoch zunehmend aggressiv zu werden und griff schließlich sogar die Helfer an, woraufhin die Polizei in Peine um Unterstützung gebeten wurde. Währenddessen verließ der 35-Jährige den Krankenwagen und ging in den Wald. Aufgrund seines Zustandes, des Wetters und des Geländes, mit Gräben und teilweise sumpfigen Flächen, bestand für den Mann trotz seines Verhaltens eine Gefahr für Leib und Leben, weshalb sofort eine große Suchaktion gestartet werden musste. Weitere Streifenwagen aus benachbarten Dienststellen, eine Drohne des Deutschen Roten Kreuzes und die Feuerwehr wurden eingesetzt, ein Polizeihubschrauber hätte ebenfalls zur Verfügung gestanden. Nach etwa anderthalb Stunden wurde der Mann schließlich gefunden und ins Klinikum Peine gebracht. Allerdings beruhigte er sich nicht, weshalb der Transport von Polizisten begleitet werden musste. Während der Fahrt begann er im Krankenwagen zu randalieren, außerdem beleidigte und bedrohte er weiterhin die Rettungskräfte aufs Übelste. Nach einer kurzen Behandlung im Krankenhaus wurde der 35-Jährige in das Gewahrsam der Polizei Peine gebracht. Mehrere Strafverfahren erwarten ihn daraufhin.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Niedersachsen für 2023

Im Jahr 2023 gab es insgesamt 211.737 Verkehrsunfälle in Niedersachsen. Davon waren 32.471 Unfälle mit Personenschaden, was 15,34% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 2,02% aus, was 4.271 Unfällen entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel waren mit 0,79% und 1.665 Unfällen vertreten. Der Großteil der Unfälle, nämlich 81,86%, waren übrige Sachschadensunfälle, insgesamt 173.330. Innerorts ereigneten sich 24.125 Unfälle, was 11,39% ausmacht, außerorts (ohne Autobahnen) waren es 13.995 Unfälle (6,61%) und auf Autobahnen 3.672 Unfälle (1,73%). Bei den Verkehrsunfällen wurden 423 Menschen getötet, 5.122 schwer verletzt und 36.247 leicht verletzt.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 211.737
Unfälle mit Personenschaden 32.471
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 4.271
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.665
Übrige Sachschadensunfälle 173.330
Ortslage – innerorts 24.125
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 13.995
Ortslage – auf Autobahnen 3.672
Getötete 423
Schwerverletzte 5.122
Leichtverletzte 36.247

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

Karte für diesen Artikel

nf24