In den letzten Tagen fanden intensive Kontrollen am Bahnhof und im Altländer Viertel statt. Dabei wurden zahlreiche Verkehrssünder festgestellt und bestraft.
Polizei und Zoll kontrollieren in Stade

Stade (ost)
In den letzten zwei Tagen haben Beamte der Polizei Stade zusammen mit den Verfügungseinheiten aus Stade, Rotenburg und Harburg sowie Zollbeamten eine Kontrolleinheit durchgeführt.
Am Mittwoch fand die Kontrolle zwischen 14:00 Uhr und 19:00 Uhr am und in der unmittelbaren Umgebung des Stader Bahnhofs statt.
Dort wurden die ankommenden und abfahrenden Fahrgäste sowie die Personen in diesem Bereich mithilfe von Drogenspürhunden auf mitgeführte Betäubungsmittel überprüft.
Zusätzlich gab es Verkehrskontrollen vor dem Bahnhofsparkhaus, bei denen Verkehrsverstöße wie das Nicht-Anschnallen geahndet werden konnten.
Insgesamt wurden etwa 35 Identitätsfeststellungen und 15 Personen-Durchsuchungen durchgeführt.
In zwei Fällen wurde der Zollhund “Lex” fündig, die Beamten konnten die mitgeführten Betäubungsmittel sicherstellen und ein entsprechendes Ermittlungsverfahren einleiten.
Am Donnerstagabend zwischen 18:00 Uhr und 20:00 Uhr wurden dann zusätzlich im Altländer Viertel Kontrollen der Verfügungseinheiten aus Stade, Rotenburg, dem Heidekreis und Celle durchgeführt, bei denen vor allem Verkehrsverstöße wie nicht angeschnallte Kinder im Auto festgestellt wurden. Bei etwa 50 kontrollierten Fahrzeugen wurden 25 Ordnungswidrigkeiten festgestellt und geahndet.
Die Kontrollmaßnahmen im Stadtgebiet von Stade dienen unter anderem dazu, das sogenannte “Dunkelfeld” im Bereich von Straftaten wie Betäubungsmitteln aufzuhellen und andere strafrechtliche Verstöße festzustellen und aufzuklären. Die Maßnahmen werden fortgesetzt.
Fotos in der digitalen Pressemappe der Polizeiinspektion Stade.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Niedersachsen für 2022/2023
Die Drogenraten in Niedersachsen zwischen 2022 und 2023 blieben relativ stabil. Im Jahr 2022 wurden 35.970 Fälle erfasst, wovon 33.839 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 30.300, wobei 26.376 männliche Verdächtige und 3.924 weibliche Verdächtige waren. 7.947 der Verdächtigen waren nicht deutsch. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der erfassten Fälle leicht auf 36.058, während 33.800 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen ging jedoch auf 29.653 zurück, mit 25.755 männlichen Verdächtigen und 3.898 weiblichen Verdächtigen. 8.584 der Verdächtigen waren nicht deutsch. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an erfassten Drogenfällen in Deutschland mit 73.917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 35.970 | 36.058 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 33.839 | 33.800 |
| Anzahl der Verdächtigen | 30.300 | 29.653 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 26.376 | 25.755 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 3.924 | 3.898 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 7.947 | 8.584 |
Quelle: Bundeskriminalamt








