Durchsuchungen wegen Betäubungsmittelhandels – Beweismittel sichergestellt. Ermittlungen dauern an.
Polizeiaktion in Wilhelmshaven

Wilhelmshaven (ost)
Schon am Montag, dem 06.07.2026, führten Polizeibeamte einen richterlichen Durchsuchungsbeschluss in einem Mehrfamilienhaus in der Ebertstraße in Wilhelmshaven aus, der auf Antrag der Staatsanwaltschaft Oldenburg gestellt worden war. Der Hintergrund waren Ermittlungen wegen des Verdachts des unerlaubten Handels mit Betäubungsmitteln.
Während der Maßnahmen erhärtete sich der Verdacht gegen einen 36-jährigen Mann. Bei den Durchsuchungen wurden verschiedene Betäubungsmittel in größeren Mengen, eine Schreckschusswaffe, ein Springmesser, Bargeld und vermutlich gefälschte Ausweisdokumente sichergestellt. Außerdem entdeckten die Polizeibeamten ein installiertes Kamerasystem, mit dem der Eingangsbereich des Gebäudes überwacht worden sein soll.
Im Rahmen der Ermittlungen wurden mehrere Strafverfahren wegen des Verdachts des unerlaubten Handeltreibens mit Betäubungsmitteln, Verstößen gegen das Konsumcannabisgesetz und das Neue-psychoaktive-Stoffe-Gesetz, Verstößen gegen das Waffengesetz sowie weiterer Delikte eingeleitet.
Die Ermittlungen der Polizei Wilhelmshaven unter der Leitung der Staatsanwaltschaft Oldenburg dauern an.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Niedersachsen für 2022/2023
Die Drogenraten in Niedersachsen zwischen 2022 und 2023 zeigen eine leichte Steigerung der erfassten Fälle von 35970 auf 36058. Die Anzahl der gelösten Fälle blieb jedoch mit 33839 in 2022 und 33800 in 2023 relativ konstant. Die Anzahl der Verdächtigen sank von 30300 auf 29653, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 26376 auf 25755 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 3924 auf 3898 zurückging. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 7947 auf 8584. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an aufgezeichneten Drogenfällen in Deutschland mit 73917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 35.970 | 36.058 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 33.839 | 33.800 |
| Anzahl der Verdächtigen | 30.300 | 29.653 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 26.376 | 25.755 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 3.924 | 3.898 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 7.947 | 8.584 |
Quelle: Bundeskriminalamt








