Die Polizei Gifhorn hatte ein ereignisreiches Wochenende mit Körperverletzungen, Einbruch und Verkehrsdelikten. Ermittlungen zu verschiedenen Vorfällen wurden aufgenommen.
Polizeibericht aus Gifhorn

LK Gifhorn (ost)
Das vergangene Wochenende war für die Polizeiinspektion Gifhorn sehr ereignisreich. Neben der Untersuchung des Brandes in Knesebeck beschäftigten zwei Fälle von Körperverletzung die Beamten. Am Freitagabend gegen 21:40 Uhr meldeten Zeugen eine Auseinandersetzung auf dem Parkplatz des Famila-Komplexes an der Braunschweiger Straße in Gifhorn. Innerhalb einer Gruppe von fünf bis sechs Personen gerieten zwei in Streit. Ein 27-Jähriger wurde während des Streits mehrmals geschlagen, auch als er bereits am Boden lag. Die Gruppe trennte sich danach. Die Polizei hat Hinweise auf den Täter.
Die zweite Auseinandersetzung ereignete sich in der Nacht von Samstag auf Sonntag. Zuerst kam es im Dumfriser Ring in Gifhorn zu einem Streit zwischen Nachbarn wegen Lärmbelästigung durch eine Party. Danach gab es wechselseitige Körperverletzungen zwischen fünf Personen. In beiden Fällen wurden Ermittlungen eingeleitet.
Am Freitagabend wurde der Polizei ein Einbruch in ein Wohnhaus am Sonnenweg in Gifhorn gemeldet. Unbekannte hatten ein Terrassenfenster eingeschlagen und geöffnet. Ein Elektronikgerät wurde gestohlen. Die Tat ereignete sich zwischen Donnerstagnachmittag und Freitagabend. Hinweise nimmt die Polizei Gifhorn unter der Telefonnummer 05371 980-0 entgegen.
Ebenfalls am Freitagabend überprüften Polizeibeamte in Calberlah die Fahrerin eines Volkswagen Golf. Es stellte sich heraus, dass der 28-Jährigen in der Vergangenheit der Führerschein entzogen worden war. Es gab auch Hinweise auf Drogenkonsum, daher wurde der Frau eine Blutprobe entnommen. Sie durfte nicht weiterfahren. Es wurde ein Strafverfahren wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis und ein Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen Fahrens unter Drogeneinfluss eingeleitet.
Bei einem 22-jährigen E-Scooter-Fahrer und einem 30-jährigen Kleinkraftradfahrer wurden ebenfalls Anzeichen von Drogenkonsum festgestellt. Der 22-Jährige wurde am Sonntagabend in Gifhorn, der 30-Jährige am Samstagmittag in Wunderbüttel kontrolliert. Gegen beide wurden Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet. Beide durften nicht weiterfahren.
Am Samstagabend überprüften Beamte in Meine auch einen 40-jährigen E-Scooter-Fahrer auf der Hauptstraße. Ein gerichtsverwertbarer Atemalkoholtest ergab einen Wert von 0,72 Promille. Auch er durfte nicht weiterfahren.
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Niedersachsen für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Niedersachsen stiegen zwischen 2022 und 2023 von 6510 auf 7646 Fälle an. Die Anzahl der gelösten Fälle ging jedoch von 1570 auf 1517 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen sank ebenfalls von 1299 auf 1244. Von den Verdächtigen waren 1115 männlich und 184 weiblich, während 509 nicht-deutsche Verdächtige waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Einbrüchen in Deutschland mit 27061 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 6.510 | 7.646 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 1.570 | 1.517 |
| Anzahl der Verdächtigen | 1.299 | 1.244 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 1.115 | 1.068 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 184 | 176 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 509 | 434 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Niedersachsen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Niedersachsen insgesamt 211.737 Verkehrsunfälle. Davon waren 32.471 Unfälle mit Personenschaden, was 15,34% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 4.271 Fälle aus, was 2,02% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1.665 Fällen registriert, was 0,79% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 173.330 Fälle, was 81,86% entspricht. Innerorts ereigneten sich 24.125 Unfälle (11,39%), außerorts (ohne Autobahnen) 13.995 Unfälle (6,61%) und auf Autobahnen 3.672 Unfälle (1,73%). Insgesamt gab es 423 Getötete, 5.122 Schwerverletzte und 36.247 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 211.737 |
| Unfälle mit Personenschaden | 32.471 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 4.271 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.665 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 173.330 |
| Ortslage – innerorts | 24.125 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 13.995 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.672 |
| Getötete | 423 |
| Schwerverletzte | 5.122 |
| Leichtverletzte | 36.247 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








