Einbrüche und Verkehrsunfälle beschäftigen die Polizeiinspektion Harburg. Täter fliehen mit Diebesgut, Verletzte werden ins Krankenhaus gebracht.
Polizeibericht Harburg: Wochenendvorfälle

LK Harburg (ost)
Einbrüche in Wohnhäuser
Am Freitag zwischen 14:50 Uhr und 20:50 Uhr brachen bisher unbekannte Täter die Terrassentür eines Einfamilienhauses in der Dorfstraße in Welle auf. Danach durchsuchten sie das Haus und entkamen mit Diebesgut, dessen Wert noch nicht bekannt ist.
Von Donnerstag, dem 19.02.2026, um 07:00 Uhr, bis Samstag, dem 21.02.2026, um 15:30 Uhr, brachen bisher unbekannte Täter vermutlich mit einer vor Ort gefundenen Gartenschere und einer Axt ein Fenster zum Wohnzimmer eines Einfamilienhauses im Suerhoper Brunnenweg in Buchholz auf. Im Haus wurden alle Schränke durchsucht. Sie flüchteten mit einem kleineren Safe.
Welle – Verkehrsunfall mit zwei schwer und einem leicht verletzten Person
Am Samstagmittag ereignete sich auf der L 141 (Tostedter Straße, Hausnummer 12) in Welle ein schwerer Verkehrsunfall. Der 65-jährige Fahrer eines VW Golf geriet aus bisher ungeklärter Ursache auf die Gegenfahrbahn und kollidierte mit einem entgegenkommenden Daimler Chrysler A-Klasse. Der Fahrer des A-Klasse und die 77-jährige Beifahrerin wurden schwer verletzt, der 80-jährige Fahrer des Daimler leicht verletzt. Die Verletzten wurden mit Rettungswagen in umliegende Krankenhäuser gebracht. Die beiden beteiligten Fahrzeuge wurden abgeschleppt.
BAB 39/Winsen (Luhe) – Verkehrsunfall und nachfolgender Fahrzeugbrand
Am Freitag gegen 17:00 Uhr ereignete sich auf der BAB39, Fahrtrichtung Lüneburg, zwischen den Anschlussstellen Winsen West und Winsen Ost ein Verkehrsunfall. Ein 24-jähriger Fahrer eines Kleintransporters kam aus unbekannten Gründen von der Fahrbahn ab, überfuhr ein Verkehrsschild, überschlug sich mehrmals und kam neben der Schutzplanke zum Liegen. Der Fahrer wurde schwer verletzt, konnte das Fahrzeug aber noch verlassen und wurde ins Krankenhaus gebracht. Während des Abschleppvorgangs fing der Transporter auf der Ladefläche Feuer, das von der Feuerwehr gelöscht wurde. Der Transporter wurde stark beschädigt.
Winsen (Luhe)/Stöckte – Suche nach Vermissten mit tragischem Ende
Am Samstagnachmittag wurde in Stöckte eine 82-jährige Frau als vermisst gemeldet. Suchmaßnahmen wurden eingeleitet, und die örtliche Feuerwehr wurde alarmiert. Leider endete die Suche tragisch, als die Frau am Ufer eines Gewässers tot aufgefunden wurde.
Seevetal/Meckelfeld – Taschendiebstahl
Am Freitagmorgen sprach ein unbekannter Mann den 92-jährigen Geschädigten im Kürbsweg an und bat um Bargeldwechsel. Nach dem Wechsel griff der Täter in die Hosentasche des Geschädigten und stahl das Portemonnaie. Dann flüchtete er zu Fuß. Der Schaden beläuft sich auf ca. 2000 Euro.
Neu Wulmstorf – Räuberische Erpressung und räuberischer Diebstahl
Am Freitagabend gegen 21:00 Uhr wurde ein 15-jähriges Opfer in der Bahnhofstraße von einem unbekannten Mann angesprochen. Nach einem kurzen Gespräch schlug der Täter das Opfer und zwang es unter Androhung von Gewalt, die Markenjacke herauszugeben. Nachdem das Opfer die Jacke übergeben hatte, flüchtete der Täter. Um 21:25 Uhr entwendete ein anderer Mann einem weiteren 15-Jährigen die Mütze. Als der Jugendliche sie zurückforderte, drohte der Täter mit Gewalt und flüchtete dann zu Fuß. Ein möglicher Zusammenhang zwischen den beiden Vorfällen wird untersucht. Hinweise nimmt die Polizeistation Neu Wulmstorf unter der Telefonnummer 040-33441990 entgegen.
Rosengarten – Autoeinbrüche
In der Nacht von Freitag auf Samstag betraten unbekannte Täter mehrere Grundstücke in Eckel und Klecken. Sie überprüften die geparkten Autos auf ihre Verschlossenheit. Insgesamt wurden drei Fahrzeuge geöffnet und durchsucht. Wertgegenstände im Wert von ca. 1100 Euro wurden aus einem Auto gestohlen. Die Polizei empfiehlt, keine Wertgegenstände im Auto zu lassen und das Auto immer abzuschließen. Hinweise zur Täterschaft nimmt das Polizeikommissariat Seevetal unter der Telefonnummer 04105-6200 entgegen.
Quelle: Presseportal
Raubstatistiken in Niedersachsen für 2022/2023
Die Raubüberfallraten in Niedersachsen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 3370 Fälle von Raubüberfällen registriert, während es im Jahr 2023 bereits 4234 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 2265 im Jahr 2022 auf 2839 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 2903 im Jahr 2022 auf 3420 im Jahr 2023. Davon waren 2625 männliche Verdächtige und 278 weibliche Verdächtige im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 3115 männliche Verdächtige und 305 weibliche Verdächtige gab. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg ebenfalls von 1144 im Jahr 2022 auf 1459 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Raubüberfällen in Deutschland mit 12625 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 3.370 | 4.234 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 2.265 | 2.839 |
| Anzahl der Verdächtigen | 2.903 | 3.420 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 2.625 | 3.115 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 278 | 305 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.144 | 1.459 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Taschendiebstählen in Niedersachsen für 2022/2023
Die Taschendiebstahlraten in Niedersachsen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 6843 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 7335 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 485 im Jahr 2022 auf 608 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 453 auf 529, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 326 auf 394 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 127 auf 135 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 309 auf 386. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Taschendiebstahlfällen in Deutschland mit 39519 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 6.843 | 7.335 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 485 | 608 |
| Anzahl der Verdächtigen | 453 | 529 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 326 | 394 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 127 | 135 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 309 | 386 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Niedersachsen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Niedersachsen insgesamt 211.737 Verkehrsunfälle. Davon waren 32.471 Unfälle mit Personenschaden, was 15,34% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 4.271 Fälle aus, was 2,02% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1.665 Fällen registriert, was 0,79% aller Unfälle entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 173.330 Fälle, was 81,86% aller Unfälle ausmacht. Innerorts ereigneten sich 24.125 Unfälle (11,39%), außerorts (ohne Autobahnen) waren es 13.995 Fälle (6,61%) und auf Autobahnen gab es 3.672 Unfälle (1,73%). Insgesamt gab es 423 Getötete, 5.122 Schwerverletzte und 36.247 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 211.737 |
| Unfälle mit Personenschaden | 32.471 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 4.271 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.665 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 173.330 |
| Ortslage – innerorts | 24.125 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 13.995 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.672 |
| Getötete | 423 |
| Schwerverletzte | 5.122 |
| Leichtverletzte | 36.247 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








