Am Freitagnachmittag rief ein Ladendetektiv die Polizei wegen Diebstahlverdachts. Zwei Jugendliche wurden festgehalten, einer flüchtete.
Polizeieinsatz in Gifhorn

Gifhorn (ost)
Am Freitagnachmittag fand in Gifhorn ein öffentlichkeitswirksamer Polizeieinsatz statt. Gegen 15:15 Uhr alarmierte ein Ladendetektiv den Polizeinotruf. Er berichtete, dass er zwei Jugendliche beim Diebstahl beobachtet hatte. Als er sie ansprach, flüchtete einer von ihnen. Den anderen konnte er festhalten, der versuchte, ihn zu schlagen. Sofort eilten mehrere Streifenwagen zur Braunschweiger Straße. Dort trafen sie auf den 32-jährigen Ladendetektiv und den festgehaltenen Verdächtigen. Letzterer verhielt sich zu diesem Zeitpunkt ruhig.
Der zweite Verdächtige wurde nach einer kurzen Flucht zu Fuß im Bereich von Mehrfamilienhäusern an der Braunschweiger Straße von anderen Einsatzkräften gestellt. Zeugen meldeten sich im Rahmen der Ermittlungen, die beobachtet hatten, wie der Jugendliche während seiner Flucht Diebesgut fallen ließ.
Nach bisherigem Ermittlungsstand legten die beiden Jugendlichen im Geschäft Waren in einen Rucksack. Danach zahlten sie an der SB-Kasse einen anderen Artikel und wurden beim Verlassen der Kassenzone vom Ladendetektiv angesprochen. Einer der Jugendlichen rannte weg. Den anderen konnte der Ladendetektiv festhalten, der versuchte, ihn zu schlagen. Ein Zeuge, der die Situation bemerkt hatte, forderte den flüchtenden Jugendlichen ebenfalls auf, stehen zu bleiben, und nahm die Verfolgung auf. Dabei stürzte er ohne Fremdeinwirkung und verletzte sich am Unterarm. Ein Rettungswagen wurde für den Mann gerufen. Es wurde ein Strafverfahren wegen räuberischen Diebstahls eingeleitet.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Niedersachsen für 2022/2023
Die Mordraten in Niedersachsen zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 278 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur noch 236 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ist ebenfalls gesunken, von 258 im Jahr 2022 auf 225 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen ist ebenfalls gesunken, von 380 im Jahr 2022 auf 315 im Jahr 2023. Von den Verdächtigen waren 329 männlich, 51 weiblich und 152 nicht-deutsch. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 278 | 236 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 258 | 225 |
| Anzahl der Verdächtigen | 380 | 315 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 329 | 269 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 51 | 46 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 152 | 127 |
Quelle: Bundeskriminalamt








