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Polizeieinsatz in Obdachlosenunterkunft: Mann schwer verletzt gefunden

Ein 23-jähriger Bewohner wurde mit Schnittverletzungen entdeckt. Die Polizei ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung und nimmt Verdächtige fest.

Foto: Depositphotos

Rotenburg (Wümme) (ost)

Rotenburg. Am Samstagnachmittag gegen 16:20 Uhr wurde die Polizei zu einem Vorfall mit einer verletzten Person in der städtischen Obdachlosenunterkunft Hemphöfen gerufen. Ein stark blutender 23-jähriger Bewohner wurde schließlich von den Einsatzkräften in der Unterkunft gefunden. Der Mann wurde ins Krankenhaus gebracht und konnte bisher nicht von der Polizei befragt werden.

Nach den aktuellen Ermittlungen dürften die Verletzungen durch einen bisher unbekannten scharfen Gegenstand verursacht worden sein. Es gab Hinweise auf vorherige Auseinandersetzungen zwischen dem Opfer und anderen Personen, die nicht in der Wohnanlage wohnen.

Die Polizei begann unmittelbar nach dem Vorfall umfangreiche Ermittlungen wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung und begann mit den Ermittlungen am Tatort. In Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Verden wurden erste Maßnahmen gegen einen möglichen 39-jährigen Verdächtigen eingeleitet. Die genauen Umstände und Hintergründe der Tat sind derzeit noch nicht vollständig geklärt und Gegenstand der laufenden Ermittlungen.

Eine Person, die die polizeilichen Maßnahmen gestört hat, wurde in Gewahrsam genommen. Die Ermittlungen dauern an.

Hinweis: An Wochenenden, Feiertagen und außerhalb der Bürozeiten erhalten Medienvertreter Presseinformationen über den diensthabenden Dienstabteilungsleiter der Polizeiinspektion Rotenburg unter: 04261/947-116.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Niedersachsen für 2022/2023

Die Mordraten in Niedersachsen zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 278 Fälle registriert, wovon 258 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 380, wobei 329 männliche und 51 weibliche Verdächtige identifiziert wurden. 152 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 sank die Anzahl der Mordfälle auf 236, von denen 225 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 315 Verdächtige, darunter 269 Männer, 46 Frauen und 127 nicht-deutsche Verdächtige. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland mit 470 registrierten Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 278 236
Anzahl der aufgeklärten Fälle 258 225
Anzahl der Verdächtigen 380 315
Anzahl der männlichen Verdächtigen 329 269
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 51 46
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 152 127

Quelle: Bundeskriminalamt

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